Irland 2016

 

Irland

05.05.2016 - 28.05.2016

 

                            Gefahrene Kilometer

 

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Bereits Ende 2015 hatten wir uns schon viele Gedanken über das Hauptreiseziel für das Jahr 2016 gemacht. Nach ausgiebigen Abwägen mit der Fragestellung, ob es der Norden oder der Süden sein sollte, kamen wir zu dem Entschluss, dass Irland das richtige Ziel für uns sei. In der Folgezeit wurde dann viel Informationsmaterial gesammelt und Reise- und Stellplatzführer gewälzt, eine mögliche Route grob abgesteckt und dann schließlich zum Jahresende eine Fährpassage gebucht. Hier kam uns der Rat eines Freundes gerade recht, der auf das Reisebüro Gaeltacht- Reisen in Moers hinwies. Dort wurde uns nach einer freundlichen und kompetenten Beratung ein Fährpassagenpaket zusammengestellt, dass preislich äußerst attraktiv war. Die Route führte von Dünkirchen nach Dover und dann von Pembroke in Wales nach Rosslare in Irland. Auf dem Rückweg eben nur das Gleiche in der Gegenrichtung. Im Nachhinein betrachtet die absolut richtige Entscheidung.

Für Irland war uns sehr schnell klar, dass wir kein Rennen rund um die Insel veranstalten wollten. Dreieinhalb Wochen als Reisezeit bieten viele Möglichkeiten und wir vermuteten, dass wir die Insel wiederholt besuchen würden. Darum beschlossen wir, uns auf die Süd-Westküste zu konzentrieren, ganz nach dem Prinzip: Masse ist nicht Klasse, Mut zur Lücke, dafür aber das Gesehene richtig genießen.

Dann hieß es warten, bis es endlich Mai wird.

05.05.2016

Das Warten hatte ein Ende. Es war Feiertag (Christi Himmelfahrt) und wir konnten zeitig am morgen abfahren. Das erste Tagesziel hieß Dünkirchen. Unsere Zeitfenster war großzügig ausgelegt, schließlich wollten wir hinsichtlich der Fährpassage am heutigen Abend nicht in Verdrückung geraten, weil z.B. ein Stau uns aufhielt. Bei bestem Wetter rollten wir in Richtung Holland, weiter durch Belgien bis kurz vor Dünkirchen in Frankreich. Alles hatte sehr gut geklappt und wir hatten mehr als ausreichend Zeit. Die Fähre ging ja schließlich erst am Abend gegen 20:00 Uhr. So konnten wir noch einen schneller Abstecher zum Strand unternehmen und ein Eis essen. Am breiten Strand und auf der Promenade war sehr viel Trubel, da alles das schöne Wetter genossen hatten. Später fuhren wir weiter und wir kamen schließlich rechtzeitig bei DFDS im Fährhafen von Dünkirchen an. Der Check-In war völlig unkomliziert und nach etwas über einer Stunde warten durften wir an Bord der Fähre rollen. Wir verließen Dünkirchen und zwei Stunden später legte die Fähre auch schon wieder in Dover an.

Dover am Abend.

Wir wollten heute Abend in Dover übernachten und machten uns auf die Suche nach einem geeignetem Übernachtungsplatz. Da Dover zum Zeitpunkt unserer Anreise eine große Baustelle aufwies, war dies gar nicht so einfach, da viele Parkmöglichkeiten fortgefallen waren. Schließlich fanden wir eine Fläche direkt am Strand zusammen mit ein paar anderen Womos. Wir mussten nur bis morgens um 09:00 Uhr wieder verschwunden sein.

 

06.05.2016

Die Nacht war überraschend ruhig. Gegen 09:00 Uhr fuhren wir planmäßig los und genossen das prächtige Wetter.

Tagesziel war Porthcawl in Wales. Die Strecke führte uns also quer durch England. Am Nachmittag, nach ca. 400 Kilometern, kamen wir dort an und hatten gleich ein kleines Problem. Der angestrebte Übernachtungsplatz war nicht mehr anfahrbar. Zeitgleich kam ein walisischer Womofahrer nach Hause und parkte uns gegenüber ein, wir studierten gerade den Stellplatzführer, und kam auf uns zu. Er erkannte unser Problem, holte seinen PKW und wir folgtem ihm kurzerhand. Er wollte uns zu einem guten Platz führen und machte so bei der Gelegenheit eine Stadtführung mit uns. Am Stellplatz angekommen freute er sich, dass wir einen Übernachtungsplatz hatten, wünschte eine schöne Zeit und verschwand wieder. Eine schöne Gastfreundschaft.

Gleich im Anschluss ging es dann auf Besichtigungstour. Dabei durchquerten wir das benachbarte Dauervergnügungsviertel, standen am Strand und liefen durch die Fußgängerzone bis zur Promenade.

Am Abend haben wir noch einige Surfer beobachtet.

Trotz der stark belebten Vergnügungszone konnten wir eine ruhige Nacht genießen.

 

07.05.2016

Zeitig fuhren wir heute nach dem Frühstück weiter. Bis nach Pembroke waren es gerade mal rund 117 Kilometer. Dort angekommen hatten wir ausreichend Zeit und konnten in Ruhe auf die Fähre nach Rosslare warten. Am späten Mittag ging es dann an Bord und es erfolgte die gut vierstündige Überfahrt.

Irland, wir kommen.

Ankunft in Rosslare gegen 18:45 Uhr. Wir konnten sehr zügig von Bord der "Isle of Inishmore" und bei nunmehr leichtem Nieseregen fuhren wir unser erstes irisches Ziel, den Leuchttum von Hook-Head, an. Nach gut einer Stunde Fahrzeit kamen wir dort an und fanden zwischen Leuchtturm und Wasserkante einen schönen Platz. Natürlich gab es noch eine schnelle Ortsbesichtigung, bevor die Schlummerstunde einberufen wurde.

 

08.05.2016

Heute hatten wir uns ein umfassendes Startprogramm für Irland auf die Tagesagende geschrieben. Folgende Orte wollten wir anfahren: Duncannon Fort, Dunbrody Abbey, John F. Kennedy Arboretum, Jerpoint Abbey und schließlich Kilkenny. Zunächst aber wollten wir noch den Hook Head Leuchtturm besichtigen. Gesagt, getan. Ein Fehler war tatsächlich, dass wir den Turm nicht bestiegen haben. Trotzdem alles schön.

Anschließend fuhren wir weiter und steuerten das Duncannon Fort an. Leider ein Flopp. Zum Zeitpunkt unseres Besuches wurde gerade umfassen renoviert und das Fort war nicht zugänglich.

Also gleich weiter zur Dunbrody Abbey . Die Ruine des Zisterzienserklosters ist schön anzusehen. Auch das benachbarte Visitorcenter mit angeschlossenem Tearoom sind einen Besuch wert. Hier haben wir unsere beste Teezeit auf der ganzen Reise erlebt. Die zwei älteren Damen, welche den Tearoom betreiben, sind einfach herzlich.

Dann ging es zum nicht einmal allzuweit weit entfernten nächsten Ziel weiter, dem John F. Kennedy Arboretum. Dieser Park kostet etwas Eintritt, man kann dort auch mit größeren Mobilen gut parken und sollte mit Muße besichtigt werden. Unsere Muße dauerte gut etwas mehr als zwei Stunden. Kategorie sehenswert, lautete unser Urteil.

Gleich weiter ging es dann zur Jerpoint Abbey  . Diese Ruine gilt schon als irische Highlight. Das kann man so sehen, muss man aber nicht. Wir waren nicht so  begeistert. Unterwegs wurde noch eine schöne Brücke fotografiert.

Am späten Nachmittag kamen wir dann in Kilkenny an und checkten auf dem Campingplatz Tree Grove ein. Was für ein Tag.

 

09.05.2016

Am heutigen Tage stand natürlich eine ausgiebige Stadtbesichtigung auf dem Programm. Historie, Essen und Trinken und ein wenig shoppen waren geplant. Zu Fuß liefen wir durch einen schönen Park entlang des River Nore zum Kilkenny Castle. Der Eintritt dort ist moderat und so haben wir zunächst das Schloss besichtigt.

In der weiteren Folge besichtigten wir das Kilkenny Design Center und liefen im Anschluss durch die Stadt. Natürlich wurde zwischendurch in einem Pub auch etwas für das leibliche Wohl getan.

Weitere Ziele waren die Black_Abbey und final dann St. Canice's Cathedral. Fazit: Alles sehr sehenswert.

Erst zum Schluss hat es ein wenig geregnet. Ansonsten war uns das Wetter über den Tag wohl gesonnen.

 

10.05.2016

Wir hatten keine gute Nacht. Wir froren, der Magen rebellierte und es war ein Gefühl des allgemeinen Unwohlseins. Eine Ursache dafür konnten wir nicht wirklich lokalisieren. Aber was solls? Wir fuhren weiter. Das erste Etappenziel hieß Rock of Cashel. Auf dem Weg dorthin begleitete uns ein Wetter, dass genauso war, wie wir uns fühlten: Bescheiden. Die Landschaft konnte uns bei den Bedingungen nicht zu einem Zwischenstopp verführen. Irgendwann kamen wir dann am Rock of Cashel an. Nach etwas suchen fanden wir einen Parkplatz in einer Nebenstraße, da wir auf dem offiziellen Parkplatz zwar freundlich, aber eindringlich, vertrieben wurden.

Die Besichtigung verlief unspektakulär, schnell und mit wenig Begeisterung. Gründe dafür konnten sein, dass es uns nicht gut ging, der Regen fiel und das wir die Ruine nicht so sehr sehenswert empfanden. Eine ungünstige Kombination.

Die Weiterfahrt führte uns dann nach Cobh, dem Hafen von Cork. Direkt an der großen bzw.langen Hafenmole befindet sich ein Stellplatz, auf dem wir gut unter gekommen sind. Wir unternahmen am Abend noch einen kleinen Spaziergang und konnten so die Caribbean Prinzess vor Anker liegen sehen. Kurze Zeit danach legte das imposante Schiff dann ab.

Aufgrund der Gesamtumstände hatten wir an diesem Abend früh die Segel gestrichen.

 

11.05.2016

Alles war wieder gut. Der Magen und alles andere funktionierte bei uns beiden wieder und die Stimmung war richtig gut. Daher liefen wir am Morgen zunächst in das Zentrum von Cobh, wobei wir allerdings als Erstes einen Blick auf das Heritage Centre warfen. Von Cobh aus wanderten zwischen 1845 und 1960 ca. 2,5 Millionen Menschen aus. Man kann sich vorstellen, dass dies auch mit sehr viel Dramatik verbunden war. Vor allem das Denkmal von Annie_Moore und ihren Brüdern erinnert lebhaft an die Auswandererzeit.

Die Innenstadt von Cobh ist typisch irisch, viele Geschäfte, bunte Häuser und eine kleine Promenade. Schnell führt der Weg aber auch zur stc, welche über einen recht steilen Weg ereicht werden kann. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Nach der Rückkehr zum Wohnmobil brachen wir auf, da wir ein umfassendes Tagesprogramm zusammengestellt hatten. Es sollte schön, aber auch spannend werden. Das erste Etappenziel war das südwestlich von Cork liegende Charles Fort. Über viele schmale Nebenstraßen, vorbei am "The Bulman", einem urigen Pub (die Straße meidet man besser mit großen Mobilen), kamen wir dorthin und beschlossen auch gleich, die Anlage umfassend zu besichtigen. Der Eintrittspreis war OK und los ging es. Auch hier wurde zum Schluss ein Tearoom besucht.

Weiter ging es dann Kinsale, das nur wenige Kilometer entfernt liegt. An der Hafenmole fanden wir schnell einen Parkplatz und wir gingen auf die Stadtbesichtigung. Man muss schon feststellen, dass die Stadt sehr touristisch ausgelegt ist, dass ist auch ganz in Ordnung so, aber die vielen, teilweise grellbunten, Häuser sind schon sehr auffällig.

Nach einer Stärkung in einem Pub fuhren wir erneut weiter. Der Old Head Of Kinsale lockte. Das Wetter war vielversprechend und wir waren gespannt auf die Steilküste. Nach einer längeren Anfahrt über einspurige Straßen kamen wir an dem Straßenstich, der zum Aussichtspunkt führte. Leider handelte es sich um eine Sackgasse und wir musste auf einer äußerst schrägen kleinen Parkfläche am Straßenrand wenden. Die Fläche war so schräg, dass ab einem bestimmten Punkt die Vorderräder nur noch durchdrehten, der Gripp also total ausviel und es eigentlich nur noch rückwärts weiter ging, damit wieder eine halbwegs ebene Fläche erreicht werden konnte. Dummerweise waren wir bei dem Wendemanöver so dicht an den Hang am Straßenrand gekommen, dass nur noch wenige Zentimeter Luft unter dem Auspuff waren. Wir musste aber irgendwie die Stelle passieren, um überhaupt weiter zu kommen. Es war absolute Maßarbeit und klappte nur, weil Andrea mich sehr genau einweisen konnte. Keine fünf Zentimeter mehr und der Auspuff wäre demontiert worden. Letztlich war aber alles gut. Womo abgestellt, Kamera geschnappt und ab zu der Steilküste. Traumhaft.

Eigentlich sollte im Anschluss der nächste Übernachtungsplatz angesteuert werden. Daher fuhren wir zum Garretstown Strand.

Die Fläche aus Wiese / Schotter / Schlaglöcher (mit Wasser gefüllt) machte mir ein ungutes Bauchgefühl. Warum wir darauf gefahren sind, weiß ich auch nicht mehr so recht. Wir taten es. Ein Fehler. Schon wieder im Schlamm festgefahren. Nur mit viel Aufwand konnte ich wieder auf festen Untergund gelangen, das Womo war total eingesaut. Na super. Ein paar hundert Meter weiter fanden wir einen öffentlichen Wasserhahn und das Womo wurde wieder gereinigt.

Wir hatten für heute genug. Der nächste Campingplatz wurde angesteuert. Sextons gilt als der beste Zweisterneplatz Irlands. Das können wir bestätigen. Die Betreiberin ist sehr hilfbereit und nett. Es regnete inzwischen zwar ausgiebig, aber die Nacht war nach diesem abwechslungsreichen Tag ruhig und angenehm.

 

12.05.2016

Erholt konnte es heute weiter gehen. Erneut hatten wir uns für die heutigen Tagesetappen eine Reihe verschiedener Orte herausgesucht, die wir ausgiebig besuchen wollten. Der erste angepeilte Ort viel aber gleich wieder heraus, da Clonakilty eine Großbaustelle war. Also direkt weiter zum Drombeg Stone Circle. Über sehr schmale Straßen gelangten wir dorthin und waren froh, auf dem Miniparkplatz stehen zu können. Dann ging es zu diesem mystischen Ort.

Die nächste Etappe führte uns nach Baltimore, einer kleinen, reizenden Hafenstadt, von der aus man auch Schiffsausflüge zu den vorgelagerten Inseln unternehmen konnte. Wir sahen uns den Ort an und genossen am Hafen das Angebot eines Pubs, um uns zu stärken und ein wenig zu relaxen.

Im Anschlus unternahmen wir eine Wanderung zum Wahrzeichen von Baltimore, dem Beacon. Das Wetter war uns heute wieder wohl gesonnen und so durften wir viele schöne Aussichten genießen.

Zurück beim Wohnmobil starteten wir den Motor und setzten zum Lough Hyne um. Eigentlich wollten wir hier übernachten. Leider gabe es mehrere eindeutige Hinweise, die genau dieses Vorhaben untersagten.

Nachdem wir noch einige Zeit die vielen Schwimmer beobachtet hatten, fuhren wir also weiter, um nach Ballydehob zu gelangen. Dort am Viadukt fand sich noch eine freie Stellfläche und ein schöner Abend stand bevor.

 

13.05.2016

Auf den heutigen Tag freuten wir uns schon lange. Erneut waren einigen Stationen als Etappenziele in die Tagesplanung aufgenommen worden. Das erste Hauptziel sollte der Leuchtturm von Mizen Head sein. Nach dem Früstück fuhren wir zeitig los und rollten auf der 592 in Richtung des Leuchtturms. Unterwegs hielten wir an einem der typischen Altardolmen an, die man in Irland zuweilen antrifft.

Erst sehr spät auf diesem Teilstück der Route merkten wir, dass eine Verbindungstrecke aufgrund von Bauarbeiten gesperrt war. In der Folge mussten wir die gesamte Strecke entlang der Toormore Bay wieder zurückfahren. Da wir aber schon in der der Nähe von Crookhaven waren, haben wir den Abstecher genutzt und diesen kleinen Ort besucht. Auf jedenfall ein netter Zwischenstopp.

Im weiteren Verlauf der Fahrt, also für uns auf einem Umweg, gelangten wir dann zum Leuchtturm von Mizen Head. Auf dem großen Parkplatz fanden wir schnell eine Stellfläche, der Eintrittsobulus wurde entrichtet und schon ging es auf eine ausgiebige Besichtigungstour. Hier entstand auch das Photo, mit dem der Reisebericht startet.

Für die Weiterfahrt zum nächsten Tagesziel, dem Bantry House, entschieden wir uns, die Nebenstrecken zu nutzen, um die schönen Landschaften zu genießen. Die Route führte über eine einspurige Strecke, die mit wenigen Ausweichbuchten gesegnet war. Nach einiger Zeit trafen wir auf ein entgegenkommendes Fahrzeug, dessen Insassen uns schnell sehr deutlich zu verstehen gaben, dass es besser sei, zu drehen. Die Strecke würde alsbald für unser Fahrzeug viel zu schmal. Da es manachmal einfach besser ist, auf das Insiderwissen der Einheimischen zu hören, machten wir uns an das Wendemanöver auf sehr engen Raum und nahmen im Anschluss die wesentlich längere Strecke zum Bantry House.

Dort kamen wir nach fast zwei Stunden Fahrt an und hatten das Glück, so rechtzeitig vor Ort zu sein, dass sich die Besichtigung des Gartens von Bantry House noch lohnte.

Im Anschluss fuhren wir noch zum CP Eagle Point, auf dem wir zum relaxen mindestens zwei Nächte verbleiben wollten.

 

14.05.2016

Heute war einfach nur relaxen als Tagesprogramm vorgegeben.

 

15.05.2016

Weiter ging es mit einem umfassenden Tagesprogramm. Der Ring of Beara stand an und wir freuten uns sehr, diesen Ring zu umrunden. Der südliche Teil des Ringes ist sehr gut zu befahren, wie, nebenbei bemerkt, auch die Nordseite. Dort allerdings vermehrt über einspurige Straßen.

Zunächst steuerten wir aber den nur wenige Kilometer von unserem letzten Übernachtungsstandort entfernten Bamboo Park an. Die Besichtigung lohnt sich auf jeden Fall, da man einige verträumte Orte finden kann und zusätzlich sehr freundlich im Cafe bedient wird.

Dann ging es aber tatsächlich auf den Ring und wir steuerten als Zwischenziel das absolute Ende der 572 an. Dort führt ein Cable car auf die Insel Dursey. Leider kamen wir dort zu spät an, so dass sich die Überfahrt nicht mehr lohnte. Schnell ein paar Photos gemacht und weiter ging es.

Unterwegs legten wir noch eine Pause ein, um in einem Pub einen Snack zu uns zu nehmen.

Und weiter entlang der traumhaften Küste.

Geplant war, am Beara Shore auf einem Picknikparkplatz zu übernachten. Die Stellfläche war uns aber einfach zu schräg, etwas Komfort möchte man ja schon genießen, so dass wir auswichen und auf dem Parkplatz von Teddy O'Sullivan stehen blieben. Eine kurze Nachfrage und schon hatten wir die Erlaubnis, dort zu übernachten. Natürlich wurde im Pub auch das Abendessen und das eine oder ander Guiness eingenommen. Ein schöne Tag und ein interessanter Abend.

 

Hier endet der erste Teil des Reiseberichtes Irland 2016.

Wer weiter lesen und schauen möchte, kommt hier zum zweiten Teil.

 

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