Ancampen 2010 Klingenberg am Main

Ancampen in Klingenberg am Main / Trechtinghausen am Oberrhrein

01.04. - 07.04.2010

 

                    Gefahrene Kilometer 661

Dieser Bericht umfasst direkt nur einen kleinen Teil der Bilder. Wer mehr Bilder sehen möchte klickt HIER für den Teil 1 des Berichtes, dem reinen Ancampen oder HIER für den Teil 2, unsere Weiterfahrt im Anschluss.

Teil 1, das Ancampen

01.04.2010

Endlich war es wieder soweit. Das Ancampen stand vor der Tür und es konnte losgehen. Andrea hatte heute schon frei und ich musste noch bis mittags zur Arbeit. Dann war aber Feierabend, das BreckMobil fertig gepackt, Motor an und auf in Richtung Klingenberg am Main.

Zum Glück war die Autobahn frei, es war schließlich Gründonnerstag. Gegen 17:45 Uhr kamen wir auf dem reservierten Stellplatz in Klingenberg an. Ein Teil der Foris war natürlich schon anwesend. So war das Parken des Womo's und das Ausrichten eine Sache von Sekunden. Die Begrüßung der vielen Freunde dauerte aber wesentlich länger.

Wie es üblich ist, ging es so eigentlich den ganzen restlichen Tag weiter. Wir hatten das Glück, dass uns der Stellplatzbetreiber ein großes Zelt zur Verfügung gestellt hat. In einer konzertierten Aktion mit den anwesenden Männern, natürlich unter den entsprechenden Kommentierungen der anwesenden Frauen, wurde das Zelt aufgebaut. Es sollte uns in den nächsten Tag Gold wert sein. Bis spät in den Abend hinein wurde getöttert und das eine oder andere Kaltgetränk verzehrt.

02.04.2010

Nach dem Abend bzw. der Nacht sah morgens das "Lager" erstmal so aus. Keiner da.

 

Das sollte sich aber bald ändern und als dann schließlich alle gefrühstückt hatten, starteten die ersten Aktivitäten. Einige wollten bei diesem schönen Wetter ihre Fahrräder ausprobieren, Anderen den Ort erkunden. Wir waren Andere und gingen mit in den Ort. Dieser ist ohneweiteres sehenswert und bietet einige alte Häuser.

Weiter ging es auf die Burg, die über eine lange Treppe erobert werden konnte. Von dort hatte man einen erstklassigen Ausblick über Klingenberg und das Maintal. Natürlich haben wir bei dieser Gelegenheit mal wieder etwas getrunken.

 

 

Wie ging es weiter? Da wir alle gerne klönen, essen und trinken, gab es eine große Grillparty ab dem frühen Abend, die bis in die Nacht andauerte und mit einer Feuerzangenbowle gekrönt wurde.

 

 

03.04.2010

Nachdem alle mal wieder ausgeschlafen hatten, stand heute eine Radtour auf dem Programm. Ziel war das Städtchen Miltenberg am Main in ca. 14 Kilometer Entfernung. Der Ort hat eine mittelalterliche Architektur mit reichlich Fachwerkhäusern und einen eigenen Stellplatz.

 

 

Bei unserer Ankunft auf dem Stellplatz erwartete uns eine Überraschung. Oldpitter war angekommen und in seinem Schlepptau seinen nagelneuen Carthago. Man muss es anerkennen: Ein geniales Womo. Mein Kompliment.

Auch dieser Abend sollte seinen kulinarischen Höhepunkt haben. Gebucht war eine Gaststätte, die uns mit typischen regionalen Kleinigkeiten verköstigte und dazu leckeren Wein servierte. Es war recht rustikal und man muss es schon mögen. Uns hat es gut gefallen. Vor allem, dass es bei dieser Gelegenheit mal wieder möglich war, sich intensiv zu unterhalten.

04.04.2010

Heute morgen hoppelte der Osterhase über den Platz und hat alle Womo's mit kleinen Überraschungen versorgt.

Nach dem Frühstück stand dann eine Wanderung auf der Tagesordnung. Das Wetter hielt und so hatten wir doch noch einen schönen Weg zurücklegen können. Leider mussten wir ein paar Umwege in Kauf nehmen, da die Waldböden nicht überall passierbar waren. Aber was solls, wir hatten Zeit.

Ups, schon wieder eine Stärkung

 

 

Leider war es schon soweit, dass einige wenige Foris abreisen mussten. Sie hatten weitere Verpflichtungen, denen sie nachgehen mussten und wir zwangsläufig Verständnis dafür. Wir trennen uns eben alle nicht gerne.

Es kam der Abend und schon wieder wurde gegrillt. Es gab noch genug Reste vom Freitag und Reserven waren ebenfalls ausreichend vorhanden. Das Wetter spielte leider nicht mehr so richtig mit, aber da wir das Zelt hatten, war dies kein Problem für uns. Heike verwöhnte uns dann nocheinmal mit ihrer Feuerzangenbowle.

05.04.2010

Tja, jedes Treffen endet irgendwann einmal. So war heute die Zeit für den Aufbruch gekommen. Die ersten haben sich schon sehr früh am Morgen auf den Weg gemacht, da sie lange Heimreisewege hatten. Bis zum Mittag hin haben sich dann immer mehr auf den Weg gemacht und für uns stand ebenfalls der Zeitpunkt zum verabschieden an.

Mit einem dicken Klos im Hals haben wir uns dann von den lieben Freunden verabschiedet und unsere Tagesziel angesteuert. Wir wollten noch zur Nahe.

Teil 2, die Weiterfahrt 

Wir haben Bad Kreuznach an der Nahe als Zielmarke gesetzt. Entfernung 125 Kilometer, also nichts besonderes. Wir rollten so vor uns hin, völlig gedankenversunken und sprachen kaum miteinander.

Irgendwann kamen wir an und mir gefiel dort nichts, nicht die Stadt, nicht der Stellplatz, nicht die Umgebung. Ich wollte direkt weiterfahren. Andrea meinte nur noch, dass mir heute sowieso nichts gefallen würde. Man sah mir meinen Frust über unsere Abreise vom Treffen wohl sehr gut an. Recht hatte sie.

Na ja, ein neues Ziel wurde aus dem Bordatlas herausgesucht und mit Trechtingshausen am Rhein markiert. Es war nicht mehr weit und als wir eintrafen, konnten wir direkt am Ufer eine schöne Stellfläche auf dem Campingplatz beziehen.

 

 

Der Platz ist gut gelegen, der Ort hat einen eigenen Bahnhof, eine sehr schöne Burg und ein paar nette Gässchen. Das war es eigentlich schon.

06.04.2010

Heute stand zunächst die Besichtigung der Burg Reichenstein auf dem Programm. Der Einritt ist Ok und man kann sich sehr viel ansehen, innen wie außen. Da das Wetter spitze war, hat sich der kleine  Ausflug wirklich gelohnt.

 

 

 

Am Nachmittag haben wir uns dann in den Zug gesetzt und sind nach Bingen am Rhein gefahren. Die Sonne schien vom Himmel und wir haben uns ein Eis gegönnt.

 

 

Den Abend haben wir dann im Windschatten vor dem Womo in der Sonne verbracht.

07.04.2010

Die Rückreise nach Hause stand an. Wir haben trotzdem ausgeschlafen und in Ruhe gefrühstückt. Der Weg ging dann rheinab in Richtung St. Goar. Den Ort haben wir kurz besichtigt und waren nicht besonders angetan. Danach haben wir die Rheinseite gewechselt und sind bis Königswinter immer am Ufer entlang gefahren. Die letzte Etappe ging über die Autobahn bis wir dann am frühen Abend zuhause eintrafen.

 

 

 

Fazit: Ein rundum gelungenes sehr langes Wochenende.

Wir freuen uns schon riesig auf das nächste Treffen.

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