Pfingsten an der Mosel

Pfingsten an der Mosel - Enkirch

21.05.2010 - 24.05.2010

 

                         Gefahrene Kilometer 485

 

Das anstehende Wochenende versprach vom Wetter her ideal zu werden. Ein paar Tage Auszeit würden uns zudem gut tun. Was lag näher, als mit dem Wohnmobil an die Mosel zu fahren und dort ein paar schöne Tage zu verbringen?

Im Vorjahr waren wir ebenfalls über Pfingsten auf dem Rückweg aus Frankreich kommend an der Mosel gelandet. Genauer gesagt standen wir in Enkirch. Der Platz und der kleine typische Moselort hatten uns gut gefallen, somit sprach nichts gegen eine Wiederholung.

Da wir Andrea's Eltern mitnahmen, haben wir eine Unterkunft für die Beiden gesucht und noch ein freies Zimmer bei einem Winzer gefunden. Also konnte es los gehen.

21.05.2010

Da erst noch bis Mittags gearbeitet werden musste, konnten wir auch erst am späten Mittag losrollen. Da wir durch den Kölner Raum mussten, war dies nicht die beste Entscheidung. Stau über Stau auf einem Großteil der Strecke machten die Anreise zur Mosel nicht besonders angenehm. So kam es dazu, dass wir erst am frühen Abend dort eintrafen. Fast 5 Stunden für 235 Kilometer. Wir fuhren auf den sehr großen Stellplatz, der schon mehr als reichlich belegt war und kamen auf der Ausweichwiese unter. Schnell war das Wohnmobil ausgerichtet.
Die Zimmerwirtin für das gebuchte Zimmer war so nett und hat dann Andrea's Eltern und ihr Gepäck vom Stellplatz abgeholt.

Nichts sprach mehr gegen einen entspannten Abend an der Mosel bei schönstem Wetter. Jetzt war alles gut.

Die Photos vom Stellplatz sind dann aber vom Folgetag.

22.05.2010

Für heute hatten wir geplant, nach Cochem zu fahren. Auf der anderen Moselseite, genau gegenüber vom Stellplatz, ist ein Bahnhof. Von dort aus kommt man mit dem Zug bequem entweder nach Cochem oder nach Bernkastel - Kues.
Da vom Stellplatz aus eine kleine Personenfähre regelmäßig zum anderem Ufer fährt, war es ein leichtes Unterfangen, zum Bahnhof zu kommen.

In Cochem angekommen war sofort klar, dass diese Stadt ein absoluter touristischer Magnet ist. Es war alles überlaufen. Seis drum, dass war eigentlich keine wirkliche Überraschung. In Ruhe wurde die Stadt erobert und besichtigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Tag bot Cochem ein zusätzliches Spektakel. Ein Oldtimertreffen. Hier noch ein paar Impressionen. 

 

 

 

 

 

Nach der Rückkehr zum Stellplatz haben wir es uns ersteinmal gemütlich gemacht und die Erlebnisse des Tages bei schönsten Frühsommerwetter verarbeitet.

 

 

 
Der Abend wurde gemeinsam in einer urigen Straußenwirtschaft verbracht. Wir haben noch bis spät in der Nacht draußen gesessen, Wein getrunken und geklönt. Einfach perfekt.

23.05.2010

Konkret war für heute nichts geplant. Vielleicht etwas spazierengehen, Enkirch anschauen, in die Weinberge laufen, relaxen, grillen, in der Sonne liegen, mehr nicht.

Bevor dieses anstrengende Programm jedoch starten konnte, gab es zuvor noch eine kleine Überraschung. Unser Nachbar, ebenfalls Wohnmobilist, rief an, fragte nach dem Wetter, unserem Befinden und forderte mich auf, mal auszusteigen und hinter unser Wohnmobil zu gehen. Etwas irritiert tat ich dies. Die nächte Bitte lautete dann: "Schau mal nach rechts." Was soll ich sagen? 100 Meter weiter saß er breit grinsend vor seinem Wohnmobil in der Sonne. 

Nach der Begrüßung, Andrea's Eltern waren inzwischen auch eingetroffen, haben wir spontan Nägel mit Köpfen gemacht. Kurzerhand parkten wir das Wohnmobil um, so dass wir Markise an Markise stehen konnten.

 

 

Andrea und ich haben danach aber ersteinmal das fußläufige Programm in Angriff genommen.

 

 

 

Den Rest des Tages haben wir damit verbracht, zu klönen, zu grillen, Sprüche zu klopfen und das tolle Wetter zu genießen. Es wurde ein langer Abend.

24.05.2010

Nachdem alle ausgeschlafen hatten, Andrea's Eltern nebst Gepäck von der Zimmerwirtin zum Stellplatz gebracht wurden, brachen wir in Richtung Heimat auf. Es war mal wieder ein schönes und kurzweiliges Wochenende. 

 

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