Abcampen 2011 in Hattingen

Abcampen in Hattingen an der Ruhr

30.09.2011 - 03.10.2011

 

 

 Gefahrene Kilometer 67

Wir hatten die Ehre, für die Campers-World das Abcampen 2011 ausrichten zu dürfen. Zu den Vorbereitungen verweise ich auf den Reisebericht Hattingen an der Ruhr aus dem Sommer 2011. Mit einem gewissen Kribbeln im Bauch ging es heute los. Heute ist der

30.09.2011

Natürlich waren wir absolut gespannt, wie es werden würde. Ich wollte schon recht früh los und so trafen wir nach der superlangen Anfahrt von knapp 34 Kilometern oder ganzen 45 Minuten Fahrtzeit um 10:45 Uhr bei bestem Wetter auf dem Stellplatz in Hattingen an der Ruhr ein. Wie entspannt war ich, als wir sahen, dass der gesammte Platz, wie abgesprochen, leer war und auf uns wartete. Das könnte aber auch an diesem dezenten Hinweis gelegen haben.

Ruck zuck waren wir eingerichtet und hatten es uns in der Sonne bequem gemacht.

Kurz darauf hielt jedoch schon ein Streifenwagen vor dem Platz an und ein Polizist kam direkt auf uns zu.

"Ich bin Tom", stellte er sich vor und schnell war klar, auch die Hattinger Polizei hat Fories in der Campers-World. Wir plauschten eine Zeitlang, bis Tom wieder auf Streife musste. Im Nachhinein hatte ich das Gefühl, dass seine Kollegen bei uns auch mal vorbeigeschaut haben. Sollte es so sein, dann einen herzlichen Dank an die Hattinger Polizei fürs aufpassen.

In den nächsten Stunden trafen dann nach und nach die Abcamper ein und bis zum Abend waren alle für den Tag angekündigten da.

Peter rätselte noch, wie er den Saft aus der Stromsäule pressen konnte,

 

und Gaessi hatte schon wieder seinen unverkennbaren Spaß.

Schon saß man zum töttern zusammen.

Zwischendurch kam der Getränketransporter vorbei. Der CW - Durst ist wohl schon legendär.

Am Himmel war ebenfalls eine Menge los. Ausflügler kreisten über uns. Da kann man sehen, was man verpasst, wenn man nicht hierher kommt. 

Monika und Achim, die Sonnenanbeter.

Am Abend wurde gegrillt uns letztlich bis spät in die Nacht hinein geredet, gequasselt, getöttert und geklönt.

 

 

 

01.10.2011

OK, der Eine oder Andere musste ein wenig länger schlafen. Aber so gegen halb 11 waren alle startklar und es konnte in die Stadt gehen. Die Stadtbesichtigung sollte sich lohnen, da an diesem Wochenende zusätzlich das Panhasfest und der Herbstmarkt stattfanden. Damit war genug Abwechslung geboten. Nicht, dass die Altstadt allein nicht schon ausreichen würde.

Die Truppe sammelte sich und marschierte gemeinsam los.

 

 

In der Hattinger Altstadt angekommen.

 

So lässt es sich aushalten.

In einzelnen Grüppchen oder einzelnen haben wir so die Stunden verbracht, geschaut und eingekauft.

Am Nachmittag hatten wir uns auf dem Stellplatz wieder getroffen. Der nächste Programmpunkt stand auf der Tagesordnung. Für 16:00 Uhr hatten wir einen Führer für das LWL - Industriemuseum Henrichshütte gebucht, um die Reste der Henrichshütte zu besichtigen und um einiges über den Hochofen zu erfahren. Eine etwas abgespeckte Truppe ging mit, die aber interessiert war. Hier ein paar Eindrücke von der Anlage, die heute nur noch drei Prozent der ursprünglichen Hütte umfasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Prinzip des Hochofens, anschaulich dargestellt.

 

Die Truppe in der Zange.

 

Am Abend wurde bei bestem Wetter wieder gegrillt. Nachdem jeder seine "Grundlage" hatte, setzte Heike, unsere Fee, ihre Feuerzangenbowle wieder an. Einfach lecker, hicks...  schkoll...

 

 

 

02.10.2011

Die Sonne schien, wir frühstückten ausgiebig und am späten Vormittag stand ein neuer Programmpunkt an. Die Fahrradtour zum Baldeneysee in Essen. Immer entlang der Ruhr auf dem Ruhrtal Radweg. Es sollten so ca. 40 Kilometer werden. Leider hatte ein Großteil der Abcamper beschlossen, einen faulen Tag einzulegen. Wir sind aber überzeugt, dass sie schlichtweg zu schlapp waren. Wir Radler hatten aber unseren Spaß und haben eine Menge gesehen.

 

Damit war nicht zu rechnen. Eine Rindertränke an der Ruhr. Man kam sich vor, wie auf einer Ranch im Wilden Westen.

 

 

Ruhridylle.

Hin und wieder muss man natürlich eine Pause einlegen. Eine Stärkung war natürlich dabei.

Diese Wagen kann man auf dem dazugehörigen Campingplatz mieten. Urlaub im Bauwagen.

Noch eine Pause in einem urgemütlichen Biergarten.

Die Museumseisenbahn aus Bochum Dahlhausen, Sitz des Eisenbahnmuseums, fuhr am Ufer vorbei.

Zurück auf dem Stellplatz, wurde Siesta gehalten und eine Gerstenkaltschale angezapft. Am Abend fuhren wir mit dem Bus in die Stadt zum gemeinsamen Abendessen. Der Verdauungsspaziergang zurück war an diesem milden Abend sehr unterhaltsam.

Im Restaurant in der Altstadt.

 

 

  

 

 

Der Hochofen bei Nacht.

03.10.2011

Jedes Treffen geht irgendwann einmal zu Ende. Nach und nach haben sich die einzelnen Fories verabschiedet und sich auf dem Heimweg begeben. Einige haben ihren Urlaub gestartet und sind noch ein wenig länger geblieben.

 

 

 

 

 

 Schade, dass war es.

Auf ein Wiedersehen mit vielen Freunden im nächsten Jahr.

 

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