Klüsserath 2012

Klüsserath an der Mosel

06.07.2012 - 10.07.2012

 

                         Gefahrene Kilometer 644 


Ein langes Wochenende mit Überraschungen stand vor der Tür. Zusammen mit Andreas Eltern hatten wir einige Tage in Klüsserath an der Mosel geplant. Wie schon mehrfach erfolgreich umgesetzt wohnten die Beiden in einer Pension und wir im Wohnmobil. Aus bestimmten Gründen hatten wir uns auf dem Campingplatz in Klüsserath einen Platz reserviert. Zum Einen ist der Platz nur einen kurzen Weg von der Pension entfernt, zum Anderen gab es weitere Gründe.

06.07.2012

Es war Freitag. Der letzte Schultag in Nordrhein-Westfalen. Wir mussten noch arbeiten. Gegen Mittag konnten wir dann aber von zuhause aus starten. Verkehr war naturgemäß reichlich vorhanden und wir brauchten über fünf Stunden bis nach Klüsserath. Als wir abends ankamen, war die erste Maßnahme der Bezug der Pension. Da es sich um ein Weingut mit angeschlossener Straußenwirtschaft handelte, haben wir zudem gleich die Gelegenheit genutzt und sind dort essen gegangen. Es war bis dahin ein langer und auch anstrengender Tag.

Dann aber fuhren wir gemeinsam zum Campingplatz. Als wir auf der reservierten Fläche einparkten, hatten wir schon eine Überraschung vorbereitet. Gute Freunde von Andreas Eltern und uns waren schon vor Ort. Natürlich gab es ein großes Hallo.

Schnell wurde das Wohnmobil ausgerichtet, die Stühle und der Tisch herausgeholt und im Laufe des Abends so manch eine kühle Gerstenkaltschale angezapft. Da durch die Reservierungen die Fahrzeuge nebeneinander standen, hatten wir eine schöne Sitzfläche für uns und so wurde es ein ganz vergnüglicher Abend.

07.07.2012

Auf dem Programm stand eine Schifffahrt nach Bernkastel-Kues. Der Anleger liegt praktischer Weise gerade mal 200 Meter vom Campingplatz entfernt. Am Vormittag wurde das Schiff geentert und es ging für fast drei Stunden immer Flussab. Da das Schiff durch eine vorhergehende Schleusung schon eine Verspätung hatte, auf dem Weg nach Bernkastel-Kues noch eine Schleusung bevorstand, verkürzte sich allerdings die geplante Aufenthaltszeit in Bernkastel-Kues erheblich. Seis drum, dass kann man nicht beeinflussen und so genossen wir bei gutem Wetter die Fahrt. Zu sehen gab es mehr als genug.

Endlich wurde mal ein Schiff nach Andrea benannt.

Klüsserath bietet für Paragleiter hervorragende Bedingungen und eine gute Absprungschanze.
Zeitweise konnten wir bis zu 30 Paragleiter gleichzeitig beobachten.

Weiter entlang des Flusslaufes.

Weinberge mit Muster.

Entlang der Mosel führt der Weg der Schiffe immer mal wieder durch Schleusen. Eine ganz interessante Erfahrung.

Step 1. Vorherfahrendes Schiff raus und Schleuse wieder auffüllen.

Step 2: Schleuse ist gefüllt.

Step 3. In die Schleuse einfahren.

Step 4. Wasser ablassen.

Step 5. Tor auf und rausfahren.

Weiter geht es und schon naht Bernkastel-Kues.

Die Ruine oberhalb der Stadt.

Und jetzt? Was machen wir hier eigentlich???

Die Zeit war viel zu kurz.
Auf dem Rückweg ging es wieder durch die zuvor beschriebene Schleuse. Diesmal nur andersherum.
Das Wasser strömt stark in die Schleusenkammer ein.
Der "Schiffsjunge" achtet dabei darauf, dass während des Anstiegs das Schiff immer sicher vertäut ist.

Der Nachbau einer alten römischen Galeere.

Zurück auf dem Campingplatz wurde zunächst Siesta gehalten. Irgendwie war man doch ein wenig erschöpft.
Später wurde noch der Grill bedient.

Ben dagegen war Platt...

Was ist?

Ein Paragleiter nutze für seine Landung die freien Flächen des Campingplatzes.

08.07.2012

Den heutigen Tag haben wir mit ausspannen verbracht. Zwischendurch sind wir ein paar Schritte gelaufen und haben die einzelnen Regenschauer ansonsten unter der Markiese oder im Vorzelt verbracht.

09.07.2012

Das Tagesziel heute sollte Trier sein. Von Klüsserath fährt ein Bus direkt dorthin. Nach ca. einer Stunde Fahrzeug kommt man dort an. Da die Rückfahrt nur am späten Nachmittag möglich ist, hatten wir ausreichend Zeit, die Stadt zu besichtigen. Natürlich standen die Porta Nigra, der Dom und so manch ein Geschäft in der Innenstadt auf dem Programm. Pausen kamen selbstverständlich ebenfalls nicht zu kurz.

Die Porta Nigra.

Nächste Etappe, der Dom.

Die Innenstadt.

Zur Markt- und Bürgerkirche.

Den Abend haben wir gemeinsam grillend verbracht. Ein schöner Tag.

10.07.2012

Schon stand leider wieder die Heimreise an. Bis nach Zell an der Mosel fuhren wir gemeinsam. Danach trenten wir uns, da wir noch das Moseltal bis Koblenz herauffahren wollten. Gegen Abend trafen wir in der Heimat wieder ein.

Insgesamt eine gelungene Tour, die Spaß gemacht hat.

 

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