Sieltour Ostern

Sieltour Ostern 2013

28.03.2013 - 01.04.2013

 

                                    Gefahrene Kilometer 818

 

Die erste Tour in diesem Jahr stand bevor. Das BreckMobil stand schon viel zu lange und wartete auf seinen Einsatz. Nun konnte es losgehen und voller Spannung machten wir uns auf den Weg zur Nordsee. Zum Wetter brauchte man in diesen Tagen nicht viel sagen. Der Winter war lang und hatte sich noch festgesetzt.


28.03.2013

Heute sind wir am frühen Nachmittag losgefahren. Kaltes und feuchtes Wetter begleitete uns. Wie gesagt, es war noch immer Winter. Eigentlich wollten wir zu viert fahren. Unser Nachbar aus unserem wohnmobilverrücktem Haus wollte mit seiner Tochter mitfahren. Beruflich ging das aber um diese Zeit noch nicht und so verabredeten wir uns für den Abend oder nächsten Tag, jenachdem, wie es passen sollte. Sein Wohnmobil war ebenfalls schon startbereit.

So fuhren wir zunächst nach Wilhelmshaven um dort im Hafen auf den bekannten Wohnmobilstellplatz eine Stellfläche zu finden. Denkste, ging nicht. Die Idee hatten viele andere ebenfalls. Zuviele. Der Ausweichplatz am Fliegerdeich behagte uns auch nicht und so wurde kurzerhand umdisponiert. Weiter ging es nach Harlesiel. Unseren Nachbarn informierten wir am frühen Abend noch darüber, damit er uns nicht vergebens in Wilhelmshaven suchte.

Es war kalt und es schneite leicht. In Harlesiel kamen wir auf dem Stellplatz des Campingplatzes unter. Alles andere war leider geschlossen.

Selbstverständlich ging es dann zügig auf Erkundung und zum Abendessen in ein Fischrestaurant. Trotz des fiesen Wetters war es insgesamt ein schöner Tag.


29.03.2013

Am frühen Morgen war es noch sehr frostig und es hatte leicht geschneit. Einige unverwüstliche Touristen zog es dennoch in das Watt.

Nach einer kurzen Abstimmung waren wir uns mit unseren Reisepartnern einig, dass der Treffpunkt in Hooksiel erfolgen sollte. Sie selbst hatten mitten in der Nacht einen Aufenthalt auf halber Strecke und hatten ebenfalls sehr viel Schnee gesehen. Zufälligerweise trafen wir gleichzeitig in Hooksiel ein und stellten uns auf den Stellplatz am Strand neben dem Campingplatz. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, wanderten wir in den Ort und besichtigten ihn. Zum Wetter sage ich nichts.

Hier war noch Weihnachten... eigentlich das ganze Jahr über.

Unserem "Seebären" war auf jedem Fall warm.

Am Abend waren wir noch in einem guten Restaurant essen. Ein schöner Tag mehr.


30.03.2013

Heute wollten wir ausgiebig die Umgebung erkunden. Zunächst zogen wir noch gemeinsam los, bevor wir uns nach einger Zeit trennten. Jeder hat eben seine persönlichen Vorlieben und Interessen.

Hiervon gab es jede Menge. Einfach niedlich.

Den Abend haben wir gemeinsam im Wohnmobil verbracht und haben noch lange und viel geklönt.

 

31.03.2013

Leider trennten sich heute schon wieder unsere Wege. Unser Nachbar musste wieder aus beruflichen Gründen nach Hause.

Wir selbst sind dann weitergefahren. Tagesziel sollte eigentlich Norden-Norddeich sein. Leider, oder zum Gück, sind wir dort nicht unter gekommen. So mussten wir weiterfahren und durften in Greetsiel die absolut letzte Parzelle auf dem Wohnmobilstellplatz bei den Windmühlen beziehen. Was kam dann? Richtig. Eine ausgiebige Stadtbesichtigung.


01.04.2013

Am Morgen wurden wir durch die Kälte geweckt. Das Gas war alle. Kurzerhand fuhren wir nur dreihundert Meter weit und tankten LPG an der örtlichen Tankstelle. Ruckzuck war es wieder warm. Nach dem Frühstück ging es dann auf Heimatkurs. OK, nicht direkt. Ersteinmal wurde ein Zwischenstopp in Emden eingelegt. Wir wollten die Stadt erkunden, dass Wetter war inzwischen spitze und außerdem wollten wir frischen Matjes kaufen. Gesagt, getan. Auf dem Wohnmobilstellplatz in Emden fanden wir für ein paar Stunden Unterkunft und so konnten wir unsere Pläne verwirklichen.

Das Arche-Noah-Projekt-Schiff.

Der Stellplatz am Hafen.

Der Fisch ist gekauft. Alles ist gut.

Tja, das war es dann auch schon mit dem ersten Tripp des Jahres 2013. Versöhnt wurden wir zum Schuss mit dem super Wetter. Der Winter war spontan vergessen. Wir hatten viel Spaß und eine schöne Saison ließ auf sich warten. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour. Bis demnächst.

 

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