SH - Tour

Schleswig - Holstein

02.09.2016 - 11.09.2016

 

                           Gefahrene Kilometer

 

Es konnte wieder losgehen. Bereits Anfang Juni entstand die Idee für diese zehntägige Tour. Wir wollten zur Küste fahren und auf diesem Wege noch Andreas Eltern mitnehmen, die für die gleiche Zeit einen Aufenthalt in Büsum geplant hatten. Da uns die Region nicht gänzlich unbekannt ist, war eine weitergehende Planung nicht erforderlich. Vielmehr wollten wir aus dem Bauch heraus entscheiden, wo wir Station machen würden. Lediglich die Insel Föhr galt als gesetzt.

Alles war vorbereitet und am

02.09.2016

rollten wir am Morgen los. Am frühen Nachmittag kamen wir in Büsum an und hatten tatsächlich das große Glück, die letzte freie Fläche auf dem Stellplatz am Hafen zu bekommen. Das passte also gerade. Schnell ein Taxi geordert und mit Allen und dem Gepäck zur Unterkunft von Andreas Eltern für die nächsten 10 Tage. Natürlich haben wir während des restlichen Tages und des Abends gemeinsam die ersten Erkundungsschritte durch Büsum, seinen Hafen und Restaurants unternommen. Ein guter Start für diese Tour.

 

03.09.2016

Wir starteten recht früh an diesem Tag und fuhren die kurze Strecke nach Sankt-Peter-Ording, um auf dem Stellplatz im Ortsteil Dorf einzuchecken.

Das war schnell erledigt und schon konnte es fast gewohnheitsgemäß zu Fuß auf den Weg nach SPO Bad gehen. Wir wollten zunächst bei Gosch einkehren und die Nordsee begrüßen. Das sehr schöne Wetter machte uns das Vorhaben sehr leicht und so liefen wir uns letztendlich die Füße platt und wanderten lange über die Sandbank. Natürlich wurden auch die Pfahlbauten besucht.

Am späten Nachmittag trafen wir wieder am Wohnmobil ein und relaxten für den Rest des Tages. Leider fiel uns negativ auf, dass die Sandbank in diesem Jahr stark verschmutzt war und trotz der bestehenden Kurtaxe niemand daran dachte, den von Menschen verursachten Unrat zu beseitigen. Schade, das kann einem den Spaß verderben.

 

04.09.2016

Da uns diesmal der Aufenthalt in SPO nicht so sehr zusagte, fuhren wir spontan weiter. Über die Nordseite der Halbinsel Eiderstedt ging es mit einer kurzen Unterberechung nach Friedrichstadt, dem schönen Holländerstädtchen an der Treene.

Auf dem recht neuen Stellplatz am Ortsrand von Friedrichstadt kamen wir gut unter.

Nachdem ein Regenschauer vorbeigezogen waren, liefen wir in die Stadt. Der Weg führte uns schnell zu dem Bootsanleger, von dem aus man die schönen Grachtenfahrten durch Friedrichstadt unternehmen kann. Wir hatten das Glück, dass an diesem Tag noch eine Fahrt stattfinden sollte. Der extrem unterhaltsame Schiffsführer schipperte uns, unterbrochen von viel Gelächter, durch die idyllischen Grachten und wir bekamen schöne Eindrücke von dem Leben mit und am Wasser.

Weiter ging es im Anschluss zu Fuß durch die Stadt.

Den Abend haben dann auch noch in der Stadt verbracht und bei der Gelegenheit ein paar Mitbringsel erstanden.

 

05.09.2016

Weiterfahrt. Wie zuvor schon geschrieben, wollten wir Föhr besuchen. Daher fuhren wir nunmehr nach Dagebüll. Kurz vor Dagebüll konnten wir noch einen Zwischenstopp einlegen und die sich schon sammelnden Zugvögel, die hier rasteten, beobachten.

Später, im Zielort Dagebüll, konnten auf einem Campingplatz für zwei Nächte unterkommen. Der örtliche Stellplatz hinter dem Deich sagte uns nicht zu, da er zum Teil noch unter Wasser stand.

Wie bei uns üblich, erkundeten wir im Anschluss die Umgebung und den Fährterminal. Wir mussten schließlich erfahren, wann die Schiffe nach Föhr fuhren.

Das Leuchtturmhotel mit einem Zimmer.

Am Abend liefen wir noch einmal zur Fähranlegestelle und durften dort einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

 

06.09.2016

Heute fuhren wir mit den Fahrrädern, unter der Zuhilfenahme der Fähre, nach Föhr. Nach knapp einer Stunde trifft man dort ein. Wir verließen zügig das Schiff, orientierten uns bei der örtlichen Touristen-Information und radelten los. Wir wollten einige kleine Dörfer besuchen, um einen Eindruck von der Insel zu bekommen. Unterwegs hielten wir immer wieder an und fotographierten die schönen Häuser, die weite Landschaft und Föhrs schöne Strände.

Unter anderem besuchten wir auch das schöne Inseldorf Nieblum, in dem wir eine ausgiebige Rast einlegten.

Weiter ging es zum Strand von Wyk und in die Inselstadt.

Am späten Nachmittag verließen wir sehr zufrieden die Insel und radelten zum Wohnmobil zurück.

 

07.09.2016

Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir heute mit Richtung auf die Wikingerstadt Schleswig weiter. Gegen Mittag kamen wir dort an und konnten eine der letzten freien Stellflächen auf dem Stellplatz am Yachthafen belegen.

Auch wenn wir bereits wiederholt in Schleswig waren und uns vieles angesehen hatten, geschah dies früher bei meistens schlechterem Wetter. Daher liefen wir, nachdem wir uns eingerichtet hatten, sofort los und besichtigten als erstes den Holm.

Natürlich wurde bei der Gelegenheit auch das ehemalige St. - Johannis - Kloster mit dem Bibelgarten besucht.

Im weiteren Verlauf des Rundganges wurde die Altstadt und der Schleswiger Dom in Augenschein genommen.

Am Abend gelang es uns noch, vom gut besuchten Yachthafen einige Eindrücke mitzunehmen. Langeweile kommt hier nicht auf.

 

08.09.2016

Auch wenn uns Schleswig recht gut gefällt, beschlossen wir, nach dem Frühstück weiter zu fahren. Eckernförde wurde als Ziel auserkoren, da wir dort noch nie waren. Am Ortsrand liegt ein komfortabler Wohnmobilstellplatz, auf dem wir noch eine schöne freie Stellfläche gefunden hatten. Von diesem Platz aus läuft man bis zum Strand gut zehn Minuten; die Fußgängerzone war nur fünf Minuten weiter entfernt. Also eine gute Lage und die Besichtigungstour konnte schon starten. Der Weg führte uns also zunächst zum Strand und dann über die Promenade bis zum Yachthafen.

Danach wurde die Fußgängerzone in Augenschein genommen und eine Bonbon-Fabrik besichtigt. Zusammen mit der benachbarten Schokoladen-Fabrik war diese Besichtigung eine unglaubliche Herausforderung für die eigene Standhaftigkeit gegenüber Süßem. Wir haben am Ende verloren.

Die Bonbon Produktion. Masse verteilen.

Kneten.

Durchwalzen.

Die Walzformen.

Fertig. Alles natürlich im Zeitraffermodus dargstellt.

Schokolade ohne Ende.

In Eckernförde gibt es erstklassige Feinkostgeschäfte und ...

... eine Destillerie.

Im Bogen über den Yachthafen ging es entlang des Strandes am späten Nachmittag wieder zurück zum Wohnmobil.

Hier fand der interessante Tag seinen Abschluss.

 

09.09.2016

Nach dem Frühstück kehrten wir am heutigen Tage wieder zurück nach Büsum. Für die letzten Tage waren wir wieder mit Andreas Eltern verabredet, um die Zeit gemeinsam zu verbringen. Am Nachmittag kamen wir in Büsum an und hatten, wie zu Beginn der Reise, das Glück, auf dem Wohnmobilstellplatz die fast letzte freie Stellfläche zu finden. Den Rest des Tages haben wir dann unter anderem am Strand und mit dem Genuß diverser kulinarischer Kleinigkeiten vertrieben.

 

10.09.2016

Büsum ist nicht so groß, bietet dafür sehr viele Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben und einiges zu besichtigen und noch mehr zu shoppen.

Am Abend ging es dann nochmals in den Hafen, zur Promenade und zu einem Absacker.

 

11.09.2016

Die Heimreise stand für heute an. Nachdem das Gepäck verladen war, fuhren wir zunächst noch nach Friedrichskoog, um dort die Seehundauffangstation zu besuchen.

Entlang der Elbe fuhren wir bis Glückstadt, nahmen die Fähre nach Wischhafen und durchquerten das Alte Land.

letztlich kamen wir am Abend in der Heimat an und konnten auf eine sehr schöne Reise zurück blicken.

 

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