MVP - Rügen - Darß

Mecklenburg – Vorpommern / Rügen / Darß

22.05. - 04.06.2007

                        Hier ist die Reiselandkarte

 

22.05.2007

Unsere allererste Wohnmobilreise startete. Wir wussten schon eine ganze Menge, theoretisch; praktisch aber nichts. Wir hatten uns ein Leihmobil besorgt, dass fertig bepackt und betankt vor dem Haus stand. Hoffentlich hatten wir an alles gedacht. Die Frage stellte sich schon, weil die Einweisung des Vermieters nicht so überzeugend war und aus der fernen Nachbetrachtung sogar richtig schlecht. Aber das ist ein anderes Thema.

Geliehen hatten wir einen Hymer – Van, für das erste Mal sicherlich die richtige Größe für zwei völlig unbedarfte Anfänger.

Nach der Verabschiedung zuhause ging es auf die erste Etappe. Da wir uns nicht übernehmen wollten, fuhren wir zunächst nach Steinhude. Zu dem dortige Stellplatz braucht man nicht viel sagen. Er gefiel uns gut, so gut, dass wir bis heute schon dreimal dort waren. Zum testen, wie ein Stellplatz und das ganze drumherum funktioniert, war es genau das Richtige. Es klappte dann auch alles recht gut.

23.05.2007


Weiter ging es Richtung Mecklenburg – Vorpommern. Tagesziel sollte der Plauer See sein. Angesteuert haben wir dort den Lenzer Hafen, ein Stellplatz, zu dem ich immer wieder gerne hinfahren würde. Die Lage ist genial gelegen genau am Kanal, der in den Plauer See einmündet und diesen mit dem Malchower See verbindet.
Am Nachmittag haben wir dann zu Fuß die nähere Stellplatzumgebung erkundet und dann einen sehr schönen Sonnenuntergang über dem See erlebt. Womoherz, wie kann es besser sein. Es kann, aber dazu später.

 

24.05.2007

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück vor dem Womo haben wir die Fahrräder bemüht und eine ausgiebige Tagestour unternommen. Hierbei wurde auch der wunderschön gelegene Ort Malchow besichtigt. Die Landschaft entlang des Plauer Sees und des Malchower Sees ist ein fantastisches Fahrradland und man hat viele Möglichkeiten zu entspannen und sich zu erholen. Ein Muss, einmal dorthin zu fahren.

25.05.2007

 

Eigentlich wollten wir noch einen Tag länger bleiben. Beim Frühstück haben wir dann aber den spontanen Entschluss gefasst, weiter in Richtung Rügen zu fahren. Bei bestem Wetter ging dann über die Deutsche Alleenstraße in Richtung Norden. Ein Zwischenstop wurde nur in Waren an der Müritz eingelegt und die Innenstadt nebst Hafen besichtigt.

Am Nachmittag trafen wir dann in Binz auf Rügen ein und stellten uns auf den Stellplatz bei der Tankstelle. Mir ist jedoch nicht bekannt, ob dieser heute noch existiert. Dagegen ist 2009 ein neuer Stellplatz bei Binz eingeweiht worden. Als erstes Stand natürlich die Besichtigung von Binz auf dem Programm. Leute fahrt hin, es lohnt sich.

Auf dem Rückweg zum Womo schlug jedoch das Wetter radikal um und wir hatten Mühe, trockenen Fusses rein zu kommen. Der Abend wurde zwangsweise innen verbracht.

Fazit: Binz kann sich sehen lassen und ist mehr als einen Besuch wert. Nicht zu vergessen ist natürlich die Glasfabrik mitten im Ort in einem der typischen Bäderhäuser. Dort sind die Lichtmühlen ein absolutes Highlight.

 

26.05.2007

Schon wieder ging es weiter. Jedoch ersteinmal zum Jagdschloss Granitz, dass in Ruhe besichtigt wurde.

 

 

Danach fuhren wir nach Sellin. Zur Selliner Seebrücke muss man nicht viel sagen. Es ist eine Sünde, sie nicht gesehen zu haben, wenn man auf Rügen ist. Mir selbst ist eigentlich keine schönere bekannt. Hier geht es zur Livecam. Sellin selbst hat ebenfalls einiges zu bieten.

Als gebürtiger Dortmunder musste das sein!

 

Letztlich schwenkten wir nach Norden um und als Tagesziel wurde dann mit Nipnerow der Waldcampingplatz erreicht.

 

Da es nocht nicht allzuspät war, holten wir die Fahrräder hervor und strampelten dann noch mal eben zum Königsstuhl. Was wür eine Strapaze. Irgentwie ging alles nur bergauf.

Belohnt wurden wir dann aber an den berühmten Aussichtspunkten mit einem besonders stimmungsvollem Licht.

 

27.05.2007

Was soll denn das? Strömender Regen. Das geht doch nicht. Wir haben Urlaub. Der Einwand hat niemanden gestört. Was sollte man tun? Hinausgehen war einfach nicht lustig. Somit die beste Gelegenheit mal zu testen, wie lange wir es auf engstem Raum aushalten.

Ergebnis: Richtig gut. Ein bisschen lesen, dann herumlümmeln, ein Nickerchen, wieder lesen. Alles tutti. Am Nachmittag riss es aber wieder auf und wir machten uns auf den Weg. Mit dem Bus fuhren wir nach Sassnitz und haben uns den Hafen und die Stadt angesehen.

Dabei haben wir aber die Zeit verträumt, so dass der letzte Bus schon nicht mehr fuhr. So ging es mit dem Taxi zurück zum Womo.

 

28.05.2007

Die pure Reiselust hatte uns befallen. Also ging es weiter. Erstes Etappenziel für heute war die Schabe. Dort hatten wir eigentlich vor, einen langen Spaziergang auf dem endlosen Strand zu unternehmen. Tja, wenn der Nebel nicht gewesen wäre. So wurde es nur eine kurze Zwischenetappe. Immerhin konnten wir die Ausdehnung des Strandes erahnen. Ist doch was.

 

Weiter ging es zum Kap Arkona. Dort parkten wir auf dem großen Parkplatz und durften gleich das Tagesticket lösen. Zu Fuß ging es dann zum Kap, vorbei an diversen Tourifallen.

Ein schönes Kap und ein schöner Leuchtturm. Glaube ich zumindest. Wieder nur Nebel. Aber um einen Eindruck zu erhalten, reichte es.

 

Jetzt stand mit Scharprode das letzte Ziel an. Genauer gesagt wollten wir zum Seehof. Das Navi fand die Zufahrt nicht, aber es ging noch mit dem lesen der normalen am Straßenrand angebrachten Hinweisschilder. Somit war der Beweis erbracht, ohne Technik zurecht kommen zu können. Auf dem Seehof konnten wir leider nur in der zweiten Reihe einchecken und hatten somit nicht das Vergnügen, direkt am Wasser zu stehen. Noch nicht.

 

29.05.2007

Aber heute hatten wir das Vergnügen. Ein Womo fuhr ab und wir parkten sofort um.

Genial. 10 Meter vor der Fahrzeugschnauze plätscherte die Ostsee. Traumhaft.

Heute wollten wir die gesamt Umgebung mit den Fahrrädern erkunden. Das taten wir dann auch und hatten das Vergnügen eine sehr schöne Landschaft und nette kleine Städtchen kennen zu lernen. Abends wurde dann vor dem Womo relaxed.

 

30.05.2007

 

Mit den Fahrrädern rollten wir nach Scharprode zum Hafen um die Fähre nach Hiddensee zu besteigen. Diese autofreie Insel ist ein kleines Paradies und wir haben uns dafür fast den ganzen Tag Zeit genommen.

Der Stellplatz Seehof von der Seeseite gesehen.

 

Als wir dann zum frühen Abend auf dem Stellplatz zurückkamen, sollten wir im Anschluss das Highlight der Reise erleben. Ein traumhafter Sonnenuntergang über Hiddensee, dass nur wenige Kilometer entfernt genau vor unserer Nase in der Ostsee lag. Kann einem für eine Premierenreise etwas schöneres passieren?

 

 

31.05.2007

 

So schön es auf dem Seehof auch war, es sollte weitergehen. Ziel war Zingst auf dem Darß. Unterwegs haben wir jedoch noch eine Unterbrechung eingelegt, um Stralsund zu besichtigen. Eine sehr schöne alte Hansestadt, für die man eigentlich mehr Zeit aufwenden sollte, als wie wir es taten.

 

In Zingst angekommen haben wir auf dem dortigen Wohnmobilhafen des CP Am Freesenbruch eingecheckt. Natürlich haben wir den Tag dann mit einem sehr schönen und sehr langem Strandspaziergang beschlossen und einen ersten Blick in das schöne Örtchen geworfen.

 

 

01.06.2007

Was macht man bei bestem Sommerwetter? Man geht zum Strand und genießt es. Letztlich haben wir das den ganzen Tag gemacht und mal zur Abwechslung nur entspannt.

 

02.06.2007

Wieder ging es weiter. Wie bereits gesagt hatten wir pure Reiselust und wollten natürlich auch zu lernzwecken alles ausprobieren. Inzwischen stand nämlich fest, dass das Reisen mit dem Womo absolut unsere Welt ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch schon der Gedanke manifestiert, dass ein eigenes Womo her musste.


So fuhren wir zunächst nach Wismar und haben die Stadt besichtigt.

 

Da wir uns aber nach der Zeit- und Routenplanung ausgerichtet so langsam wieder in Richtung Heimat bewegen mussten, haben wir uns eine größere Etappe vorgenommen und sind in die Lüneburger Heide gefahren um im Südsee - Camp eine Stellfläche anzumieten.

 

03.06.2007

 

Fahrradtag. Die schöne Umgebung haben wir mit dem Fahrrad erobert und dabei schöne Eindrücke von der Lüneburger Heide erhalten.

 

04.06.2007

 

Der letzte Tag. Auch wenn es sehr schade war, dass die Reise zuende war, sind wir gutgelaunt dann auf das letzte Etappenstück gegangen und sind am Nachmittag zuhause angekommen.

 

Für das allererste Mal ein gelungener Test, eine gelungene Reise und ein tolles Erlebnis.

Der Womovirus hatte sich schon festgesetzt.

 

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