Italien 2008

Italien

22.05.2008 - 08.06.2008

                   Gefahrene Kilometer 2125                       Hier ist die Reiselandkarte               

 

22.05.2008

Die erste große Reise im eigenen Wohnmobil stand nach den ersten Kurztripps an. Das Ziel war Norditalien, genauer gesagt, das Vinschgau in Südtirol und im weiteren der Gardasee. Im Anschluss wollten wir uns noch etwas treiben lassen. Bis auf diese grobe Richtung stand aber noch nichts fest. Der Gedanke, sich von heute auf morgen neu überraschen zu lassen, war und ist einfach zu reizvoll, als dass man ihn sich durch zu viel Planung verderben lassen möchte.

Nach dem Frühstück ging es endlich los. Eben erst noch kurz verabschiedet, rollten wir schon in Richtung Süden, vorbei an Würzburg zu unserem ersten Etappenziel nach Nesselwang im Allgäu. Nach 600 Kilometern fuhren wir am Nachmittag auf den Wohnmobilstellplatz unterhalb der Liftstation. Nach dem Einparken haben wir uns zunächst den sehr sehenswerten Ort angesehen. Wenn das Wetter besser gewesen wäre, mittlerweile regnete es, wäre der Eindruck sicherlich ebenfalls wesendlich besser gewesen. In einem sehr schönen Restaurant haben wir uns zum Ausgleich ein gutes Essen gegönnt, bevor wir dann den Abend entspannt im Womo verbrachten.

23.05.2008

Das Wetter war wieder gut. Nach dem Frühstück ging es weiter in Richtung Grenze nach Österreich. Wir wollten zum Reschenpass, um von dort langsam in das Vinschgau einzufallen. Wunderschöne Landstraßen und der Reschenpass an sich machten die Fahrt zu einem Vergnügen. Wir ließen uns Zeit und kamen am frühen Nachmittag am Reschensee an. Zwischendurch machten wir natürlich den Einen oder anderen Zwischenstopp.

Im Anschluss ging es weiter bis nach San Valentino alla Muta. Dort haben dann auf dem Camping Thöni eingescheckt, um dort zu übernachten. Da wir noch jede Menge Zeit hatten und das Wetter spitze war, haben wir den Ort und die schöne Umgebung besichtigt. Es ist ein schönes Dörfchen, dass genau unterhalb des Reschensees entlang des Haidersees liegt.

24.05.2008

Heute wollten wir viele Eindrücke des Vinschgaus sammeln und damit verbunden, eine Reihe Besichtigungen vornehmen. Los ging es schon kurz hinter San Valentino. Kloster Marienberg bei Burgeis lud ein und wir nahmen an.

Weiter ging es nach Glurns. Diese kleinste Stadt Italiens mit 800 Einwohnern hat einen sehr schönen Stadtkern, umgeben von einer vollständigen Stadtmauer, nur durchbrochen von relativ niedrigen Stadttoren. Hinein kamen wir noch gut, die Ausfahrt durch ein anderes Tor scheiterte jedoch mangels Durchfahrthöhe. So war ein Umweg fällig, aber was soll es. So haben wir noch mehr gesehen.

Die nächste Station war dann Schlanders mitten im Vinschgau. Nach etwas suchen, fanden wir mitten in der Stadt einen Parkplatz, auf dem wir gut parken konnten. Die Stadt hat eine sehr schöne Fußgängerzone, kleine Geschäfte und gemütliche Cafes. Sehr schnell ist man aber auch schon wieder heraus und hat die Möglichkeit, in den umliegenden Hügeln zu wandern, was wir spontan dann auch taten; nun ja, ein wenig zumindest.

Letzte Etappe für heute. Zielort war Naturns. Dort wollten wir übernachten und vielleicht ein oder zwei Nächte bleiben. Als wir am frühen Nachmittag dort ankamen, fanden wir mitten im Ort den Campingplatz Adler. Zugegeben etwas teuer, dafür aber schön und praktisch gelegen. Der Abend wurde nach diesem Tag etwas ruhiger verbracht. Schließlich muss man auch Zeit dafür haben, die gewonnenen Eindrücke zu verarbeiten.

25.05.2008

Endlich konnten die Fahrräder zum Einsatz kommen. Die Umgebung wurde erradelt und es hat sich gelohnt. Man fährt durch weitreichende Obstplantagen, kleine Ortschaften und trifft immer wieder auf die Etsch.

Ein absoluter Höhepunkt war dann die Pilgerkirche von St. Prokulus direkt bei Naturns.

Der Tag konnte dann entspannt ausklingen. Lesen und relaxen stand auf dem Programm. Geht doch.

Nicht vergessen sollte man, dass die Nacht sehr laut, deswegen aber nicht übel, war. An diesem Wochenende fand ein Hard - Rock - Festival im Ort statt. Einige Bands, alle aus der Region, waren gar nicht mal so schlecht; andere waren richtig mies.

26.05.2008

Weiter ging es. Ein Abstecher vorbei an Schloss Juval führte uns in das Schnalstal. Bis nach Karthaus sind wir gefahren und haben uns den kleinen Ort angesehen.

Im Anschluß fuhren wir zurück in das Tal der Etsch. Eng war es zeitweise.

Wir ließen Meran links liegen und weiter ging es zu einem Ort südlich von Meran. Wir hatten einen Tipp bekommen für einen ungewöhnlichen Stellplatz auf einem Obstbauernhof. Man steht entweder direkt auf dem Hof oder zwischen den Obstreihen der Plantage. Ein Traum. Mehr verrate ich dazu aber nicht. Nachdem wir selbst noch ausgiebig gesucht hatten, fanden wir ihn und nach einer Anfrage durften wir auch bleiben. Kurz eingerichtet und Pause gemacht.

Den Rest den Tages haben wir damit verbracht, den Ort zu erkunden.

Hier haben wir in den nächsten Tagen völlig legal eingekauft.

Nach einem leckerem Abendessen haben wir uns noch mit anderen Wohnmobilisten zusammengesetzt und die eine oder andere Flasche Wein geleert.

27.05.2008

Nach dem Frühstück ...

... kamen die Fahrräder mal wieder zum Zuge. Ein Ausflug in die Umgebung stand auf dem Programm. So sind wir entlang der Etsch zunächst nach Lana geradelt, natürlich mit Stadtbesichtigung und Eisessen verbunden, bevor es durch die Obstplantagen, die die Region dominieren und zu einer der größten Obstanbaugebieten Europas machen, zurück zum Womo ging. Es dauerte ein paar Stunden, aber bei dem Wetter und den Sehenswürdigkeiten ein absolutes Erlebnis.

Den Abend haben wir mit Schinken, Käse und Wein vor dem Womo, zusammen mit einem schönen Sonnenuntergang, genossen.

28.05.2008

Da es uns hier so gut gefiel, haben wir spontan noch um einen weiteren Tag verlängert. Die Umgebung und der Hof mit dem Stellplatz waren einfach zu schön.

Genutzt haben wir den Tag für eine Wanderung und zum relaxen. Schließlich haben wir Urlaub.

 

Um weiter zu lesen,bitte hier klicken.

 

 

nach oben

Copyright 2010 - 2017 by Breckman's wohnmobile Welt