Ost - Nordsee - Tour

Ost - Nordsee - Tour

29.08.2008 - 14.09.2008

 

                              Gefahrene Kilometer 1515                                 Hier ist die Reiselandkarte

Die zweite Reise in diesem Jahr konnte losgehen. Es sollte wieder nach Norden an unsere Küsten gehen. Diesmal aber an Beide. Angefangen haben wir an der Ostsee und sind danach zur Nordsee umgeschwenkt. Die Reisezeit hatten wir bewußt ausgewählt, da iim Spätsommer bis zum Herbst das Wetter häufig noch sehr gut ist und dazu nicht mehr damit gerechnet werden muss, dass alles überlaufen ist. Ruhe und Erholung war unser Ziel und wir waren guter Hoffnung.

29.08.2008

Los ging es. Wir hatten heute schon frei und konnten ganz in Ruhe losfahren. Bis auf einen kleinen Stau in Hamburg war die Fahrt völlig unspektakulär. Wo wollten wir überhaupt hin? Nach Fehmarn und dort irgentwo einen schönen Stellplatz anfahren. Durch Zufall ist es dann der Stellplatz Flügger Teich geworden. Wie der Name es schon andeutet, liegt er in unmittelbarer Nähe des Flügger Leuchtturms und in der Nachbarschaft zum CP Flügger Strand. Das hat sich insgesamt als sehr vorteilhaft herausgestellt, da wir das dortige Restaurant und den kleinen Shop nutzen konnten.

Der Platz sollte dann für die nächsten Tage unsere Ausgangsbasis sein, um die nähere Umgebung zu erkunden, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Natürlich kam das Faulenzen auch nicht zu kurz.

An diesem Tag haben wir uns aber nach der Ankunft nur noch eingerichtet und einen kleinen Spaziergang zum Strand unternommen.

30.08.2008

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, ging es auf die erste richtige Exkursion. Die Fahrräder waren startbereit und dann war das Ziel Nr. 1 der nahegelegene Leuchtturm zu Flügge. Von ihm aus hat man einen perfekten Überblick über einen Teil der Insel.

 

Weiter ging es nach Orth. Dort kann man einen kleinen, aber dennoch sehr schönen Yachthafen besichtigen.

Der nächste Ort auf der Fahrradtour war Petersdorf. Ein idyllisches kleines Dorf mit viel Gemütlichkeit. Dort kann man sich für kleines Geld sehr gut stärken.

Bei bestem Wetter ging es im Anschluss weiter. Über kleine Nebenstraßen sollte es nunmehr zum Strand gehen. Auf der Westseite der Insel lohnt sich dieses Unterfangen. Zudem hat man hier seine Ruhe.

 

31.08.2008

Trotz des phantastischen Wetters hatten wir keine Lust zu großartigen Unternehmungen. Wir konnten uns gerade mal zu einem längerem Spaziergang nach Orth aufraffen. Dort waren viele Kite - Surfer, denen wir dann eine Zeitlang faziniert zugeschaut haben. Unterwegs konnten wir noch einem Stierkampf beobachtet. Die zwei hatten sich richtig heftig bekämpft. Ansonsten wurde an diesem Tag die Liege sehr in Anspruch genommen und etwas gelesen.

 

 

 

01.09.2008

Vor der Abreise hatten wir uns schon mit Freunden verabredet, die wir nun in Pelzerhaken bei Neustadt treffen wollten. Die Beiden hatten mittlerweile auch ihren Urlaub begonnen und waren in ihrer Ferienwohnung angekommen. Daher verließen wir die Insel. In Pelzerhaken gibt es einen sehr schönen Stellplatz, der alles bietet, was man so benötigt.

Nach der Ankunft haben wir uns gleich getroffen und uns den Ort, den Strand und die kleine Badebucht zeigen lassen.

 

 

Nach der Strandbesichtigung ging hinein nach Neustadt. Ein kleines und lebhaftes Städtchen mit einem großen Hafen, vielen Booten und ansonsten guten Einkaufsmöglichkeiten.

 

 

 

02.09.2008

Heute standen mehrere Ausflüge auf dem Programm, wobei das schönste Ziel sicherlich das Ostseebad Grömitz war. Das Wetter war leider etwas unstet geworden. Gleichwohl hinderte es uns nicht an einem ausgiebigen Spaziergang auf der Grömitzer Promenade.

 

 

 

In Pelzerhaken ist die Kneipe, die auch in einer Fernsehserie eine Rolle spielte, bei der es um die Küstenwache geht. Gleichzeitig ist sie ein kleines Restaurant, in dem man sehr gut essen kann. Den Abend haben wir dort fröhlich abgeschlossen. Da es am nächsten Morgen schon recht früh für uns weiter gehen sollte, haben wir uns bei der Gelegenheit von unseren Freunden verabschiedet. Es waren schöne Tage mit ihnen.

03.09.2008

Wir wollten nach Brasilien. Ernsthaft. Das liegt weiter nördlich an der Küste am Schönberger Strand. Auf dem Wege dorthin sollte noch Eutin besichtigt werden. Eine sehr schöne Stadt, die uns aber schon bekannt war. Das Schloss ist sehr sehenswert.

 

 

Bis nach Brasilien war es dann nicht mehr so weit. Zu unserer Überraschung war dort fast nichts los und wir hatten die Qual der Wahl, wo wir uns hinstellen sollten.
Eine erste Erkundungstour brachte schöne Aussichten auf die Umgebung.

  

 

 

 

 

 

04.09.2008

Am Vormittag haben zunächst eine Fahrradtour in Richtung Laboe unternommen. Das Marineehrenmal sollte besichtigt werden, eigentlich. Aber an einem gewissen Punkt sind wir dann doch umgedreht, da es uns zu weit geworden war. Das Wetter  war allerdings sehr schön, wenn es auch sehr windig und damit eine anstrengende Angelegenheit war. Es hat sich aber gelohnt.  

 

 

 

In der unmittelbaren Nähe von Schönebergerstrand gibt es ein Highlight für Eisenbahnfreunde: Ein garnicht mal so kleines Eisenbahnmuseum. Wir fanden, wer vom Hobby Eisenbahn infiziert ist, ist hier ganz gut aufgehoben.

 

 

05.09.2008

Heute sollte der Wechsel von der Ostsee zur Nordsee erfolgen. Tagesziel war Nordstrand und zwar der Wohnmobilstellplatz Womoland Nordstrand. Er liegt zwar etwas abseits, bietet aber alles, was ein Camperherz braucht und vielleicht sogar ein wenig mehr.
Auf dem Weg dorthin sind wir an der 
Schlei entlanggefahren und haben bei der Gelegenheit festgestellt, dass diese Region so schön und vielfältig ist, dass man sie für einen separaten Kurztripp ins Auge fassen sollte.

So haben wir auf unserem Wege eine schöne Brücke passiert, haben Arnis besichtigt, mit 350 Einwohner die kleinste Stadt Deutschlands und ein Kleinod, sind nach Kappeln hineingefahren und haben nicht zuletzt die Schleswig - Holsteinische Landschaft genossen, bevor wir am frühen Abend auf Nordstrand eintrafen.

 

 

Arnis

 

Kappeln

06.09.2008

Spontan hatten wir uns überlegt, wieder weiter zu fahren. Wir wollten auf die Halbinsel EiderstedtTönning sollte das Ziel für heute sein und in den nächsten Tagen dann noch Sankt Peter Ording. Da diese Gegend für uns so etwas wie eine zweite Heimat ist, zog es und magnetisch an.
Auf dem Wege dorthin ging es zunächst aber erstmal entgegengesetzt weiter. Am Hafen von Strucklahnungshörn parkten wir das Womo und nahmen die Fähren nach 
Pellworm. Die Fahrräder haben wir dabei mitgenommen und dann die ganze Insel erradelt. Am Nachmittag ging es wieder zurück und wir steuerten Tönning an, um dort auf dem CP Comfort Camp Eider einzuchecken.

 

 

Abends in Tönning, direkt an der Eider.

 

07.09.2008

Was macht man an solch einem Tag? Natürlich besichtigt man den Ort. Tönning ist eine kleine Hafenstadt direkt an der Eider und hat eine Menge zu bieten. Immer wieder, wenn wir dort sind, geht es in den Hafen. Dort kann man u.a. sehr lecker essen und die Seele baumeln lassen. Diesmal war dort ein riesen Flohmarkt. Daher war es natürlich sehr voll.

 

 

 

Am Nachmittag sind wir mit den Fahrrädern zu "Willem" gefahren. Das liegt in der Nähe des Eidersperrwerkes und soll das älteste Gasthaus Norddeutschlands sein. Seit ca. 330 Jahren wird dort ausgeschenkt. Wir sind dort schon häufig gewesen und fahren immerwieder dort hin. Bereut haben wir es noch nie.

Vorher konnten wir aber noch alternative Rasenmäher besichtigen.

Bei "Willem".

 

 An der Eider bei Fast - Ebbe.

 

08.09.2008 - 11.09.2008

Der Höhepunkt der Ost - Nordsee - Tour sollte für uns Sankt Peter Ording sein. Wir lieben den Ort und fahren dort seit 20 Jahren hin. Der Ort bietet uns alles, was wir uns wünschen. Wenn wir Erholung brauchen, dann bekommen wir sie dort.

Die nächsten Tage wurden mit langen Strandspaziergängen verbracht, ein wenig shoppen, Fahrradtouren nach Westerhever mit dem bekannten Leuchtturm, leckerem Essen, Faulenzen,  und und und...

12.09.2008

Da es leider nunmehr auf das Urlaubsende zuging, beschlossen wir, Sankt Peter Ording zu verlassen und in Richtung Süden zu fahren. Da die Strecke nach Hause halbiert werden sollte, fuhren wir noch nach Steinhude, um dort zwei Nächte stehen zu bleiben. Die Strecke nach Steinhude haben wir komplett auf der Landstraße zurück gelegt und dabei das Weserland durchkreuzt.

13.09.2008

In Steinhude war an diesem Wochenende eine Menge los. Ein Fischerfest fand statt. Daher gab es überall leckeren Fisch, ein wenig Folklore und Livemusik.

Und noch einmal relaxen.

14.09.2008

Die letzte Etappe wurde in Angriff genommen. Am Nachmittag trafen wir zuhause wieder ein. Wir haben nach unserem Geschmack eine sehr schöne und erholsame Tour hinter uns.

Klasse war, dass man erleben konnte, wie grundsätzlich gegensätzlich die Ost- und die Nordsee sind. Beide haben definitiv ihren Charme und sind immer eine Reise wert.

 

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