Frankreich - Provence

Frankreich                                             Wer nur die Bilder sehen möchte, klickt hier. 

              09.05. - 31.05.                                             Bilder:    Teil 1   /   Teil 2

 

Ardeche, Provence, Carmarque,

 

Cote Azur, Grand Canyon du Verdon,

 

Grenoble, Mosel

 

              Hier der Bericht                                                           Hier ist die Reiselandkarte

 

o9.05.2009
Abfahrt 10:10 Uhr
Ankunft in Baumes-les- dames 17:55 Uhr
Entfernung 581 Kilometer

Nachdem wir, mit unserer üblichen Verspätung. Endlich losgekommen sind, hatten wir eine lange, wenn auch ansprechende Fahrt. Es ging zunächst über Köln, Euskirchen, an Trier vorbei, nach Luxemburg, über Metz, Nancy und im Anschluss über eine Reihe von Landstraßen nach Baumes-les-dames.
Dort hatten wir dann gleich das Glück, dass wir auf dem sehr schönen Platz die letzte freie Stellfläche erobern durften. Eine sehr charmante Französin kassierte dann den Obulus von 6,50 € ab.
Danach ging es erst einmal die Füße vertreten. Entlang des Kanals, an dem einige Hausboote lagen, die Eigner wollten dort übernachten, wurde die allernächste Umgebung inspiziert, bevor uns dann doch der Hunger überfiel.
Also Abendessen gemacht und den ersten Tagebucheintrag geschrieben.
Nach einem leckeren Abendessen haben wir uns doch glatt das DSDS – Finale gegönnt.


10.05.2009
Abfahrt 10:00 Uhr
Ankunft in La Balme-les-grottes 15:30 Uhr
Entfernung 260 Kilometer

Nach einem ausgiebigen Frühstück hatten wir das Vergnügen durch eine wunderschöne französische Landschaft fahren zu dürfen. Da mir selbst Frankreich noch völlig unbekannt ist, war ich über die teilweise menschenleeren Landstriche mehr als überrascht. Bei uns ist man da doch wesentlich mehr Besiedlung gewohnt; sei es drum, das Land ist schön.
Was mich verwundert hat war, dass es auf der Strecke einige sehr schöne pittoreske Dörfer und Städtchen gab; im gleichen Atemzug musste man sich aber auch über den überall feststellbaren Verfall der kleinen Ortschaften wundern. Das hatte ich so nicht erwartet. Die Landflucht ist eindeutig erkennbar.
Diese Etappe war nur dafür gedacht, uns dem eigentlichen Ziel näher zu bringen. Der Zielort Bouvesse auf einem Ziegenbauernhof war für uns aber erstmal eine Enttäuschung. So sehr, dass wir stehenden Fußes, bzw. Rades wieder abdrehten. Nach einigem Suchen und mehreren Versuchen haben wir uns dann für die Nacht auf einem Camping Platz bei La Balme-les-grottes niedergelassen. Es war dort eigentlich nichts los; da nach wie vor die Vorsaison tobt war es sehr friedlich. Schön war, dass der Platz direkt an der Rhone gelegen ist.
Da das Wetter zum Abend hin zum feuchten umschlug gab es tatsächlich eine Hühnersuppe zum Abendessen. Klar war, es geht morgens sofort weiter.
Ach ja, endlich mal wieder ausgiebig lesen zu können war schon klasse.


11.05.2009
Abfahrt 09:30 Uhr
Ankunft in der Ardeche in Vallon-pont-d'arc 13:30 Uhr
Entfernung 248 Kilometer

Nicht ganz so früh wie geplant, aber für unsere Verhältnisse schon, sind wir dann wieder losgerollt. Die Ardeche war unser Ziel. Ab da sollte der Urlaub erst richtig losgehen.
Da wir endlich ankommen wollten, haben wir die Mautstrecke gewählt und mussten knappe 20 Euronen dafür bezahlen. Kaum von der Autobahn wieder runter, hatten wir das Vergnügen die Landschaft rund um die Ardeche zu genießen. Endlich richtig da.
In Vallon-pont-d'arc haben wir wie vorher geplant eine Campingplatz mit ACSI – Vergünstigung angefahren. Die Qual der Wahl hat uns dort getroffen. Nichts los und viele gute Stellmöglichkeiten.
Die erste Erkundung hat sich dann auf das Einkaufen beschränkt, was dann aber zu einer kleinen Wanderung wurde; der Rückweg war sehr „schwer“.
Am Abend wurde lecker gegrillt.


12.05.2009
Abfahrt ./.
Ankunft ./.
Entfernung ./.

Der Vormittag wurde nach einem ausgiebigen Frühstück mit einer umfassenden Stadtbesichtigung von Vallon pont d'arc ausgefüllt. Die Stadt ist sehr sehenswert, wenn auch, natürlich durch die Umgebung mit den vielen Campingplätzen und Sportmöglichkeiten, ausgiebig touristisch angehaucht.
Am Mittag wurde Siesta gehalten.
Zum Nachmittag konnten wir uns dann noch dazu aufraffen, mit den Rädern zur Pont d'arc zu fahren. Ein absolutes Highlight. Das muss man gesehen haben. Nachdem wir fast daran vorbeigeradelt sind, haben wir uns durch die Büsche geschlagen und sind an einem kleinen Strand gelandet. Dann ging es noch so ca. 100 Meter weiter, immer am Ufer entlang. Dann war das Ziel erreicht. Die Pont dàrc ist so beindruckend in die Landschaft eingefügt, dass man diesen natürliche Bogen in der Landschaft im ersten Moment gar nicht richtig registriert. Danach steht einem der Mund offen und staunt. Das sieht natürlich nicht besonders intelligent aus. Die Photos müssen für sich sprechen.
Am Abend wurde wieder gegrillt.


13.05.2009
Abfahrt ./.
Ankunft ./.
Entfernung ./.

Nach einem ruhigen Frühstück und etwas getrödel haben wir uns entschlossen, mit den Fahrrädern nach Ruom zu fahren.
Wir taten uns damit etwas schwer, da das Wetter nicht so prickelnd war. Gesagt getan.
In Ruom überkam uns dann ein intensives Hungergefühl, dass wir, so wurde kurzerhand beschlossen, in einem der vielen örtlichen Lokale befriedigt werden sollte.
Ein Straßenlokal wurde unsere Wahl. Wer konnte ahnen, dass dort ein verkannter Sternekoch sein Wesen trieb. Fisch und der absolut genial.
Der Rückweg wurde breit grinsend im Regen vollzogen.
Nach dem Einkauf, der auf dem Rückweg bei der Gelegenheit mit erledigt wurde, stand nochmals ausgiebiges relaxen, ausruhen und lesen auf dem Programm.
Der Abend wurde definitiv mit einem einfachen aber um so leckeren Abendessen beschlossen. Kürbiskernsuppe, Baguette mit Schinken und Käse und ein paar Tomätchen. Zum Abschluss gab es noch ein Reststück Pecorino; alles garniert mit einem Landwein aus der Region Ardèche.
Insgesamt war dies ein äußerst kulinarischer Tag.


14.05.2009
Abfahrt 10:05 Uhr
Ankunft in der Nähe von Mazan 16:30 Uhr
Entfernung 125 Kilometer

Zunächst ging die Fahrt entlang der Ardèche Richtung Rhone. Einige Zwischenstopps sorgten für gigantische Ausblicke auf das wilde Tal. Unterbrochen wurde die Fahrt ebenfalls bei der Grotte Madeleine, die wir mithilfe einer fast schon exklusiven Führung für sechs Personen in aller Ausführlichkeit genießen durften. Ein Erlebnis. Tückisch ist nur, dass man den in der Höhle überwundenen Höhenunterschied (nach unten) auf dem Rückweg zurück nach oben erneut überwinden musste. Das war Beintraining.
Die nächste Station war Seguret. Ein kleines, aber ausgesprochen ansprechendes Künstlerdörfchen entlang einer Bergflanke. Malerische Gassen, ein stilvoller Brunnen, reichlich Ateliers, in denen die Künstler ihre Schaffenswerke ausstellten und, nicht zuletzt, ein fantastischer Ausblick in das provenzialische Umland.
Danach war es nur noch ein kurzer Weg in die Nähe von Mazan. Dort stellten wir uns auf den Campingplatz Le Ventoux. Auch dieser ist ein ACSI – Platz. Wenn am späten Nachmittag nicht der Regen eingesetzt hätte, hätten wir einen herausragenden Ausblick auf den Berg der Provence, dem Mont Ventoux, gehabt. So war eben nichts möglich.
Zum Ausgleich haben wir uns im Restaurant des Platzes ein Drei – Gänge – Menü gegönnt. Und wieder fragten wir uns, wie geht es denn an, dass hier überall Sterneköche herumlaufen. Das war ein Campingplatz! Was geht erst in richtig guten Restaurants? Einfach klasse.


15.05.2009
Abfahrt 10:30 Uhr
Ankunft in der Nähe von L' ile sur la Sorgue 15:00 Uhr
Entfernung 60 Kilometer

Der heutige Tag war als Sight - Seeing – Tour durch die Provence geplant. Wir wollten mehrere Städtchen und Dörfer zwecks Besichtigung anfahren. Gestartet sind wir dann mit Venasque. Dort gibt es ein schönes Baptisterium zu besichtigen. So war es denn auch. Abgesehen davon ist es eines der vielen kleinen etwas verwunschenen Dörfer in diesem Landstrich, die man so schnell lieben lernt. Wir hatten auch gleich einen treuen Begleiter gefunden. Es war ein kleiner Hund, der vor uns aus der Kirche lief und uns den gesamten Weg durch den Ort begleitet hat. Erst am Womo mussten wir ihm klarmachen, dass hier sein Weg mit uns endete. Ansonsten wäre der Kleine glatt mitgefahren. Er hatte aber ein Halsband und wir wollten niemanden unglücklich machen. Darum war eine Trennung beschlossen.
Als nächste Etappe ging es dann nach der Abbey de Senanque. Der Klassiker dort schlechthin. Alles duftete nach Lavendel und das Kloster selbst, die Abbey, war nur prachtvoll. Die recht fleißigen Bewohner des Klosters haben daneben auch ein umfassendes Angebot an Mitbringsel, die sich wirklich lohnen. Wir haben dort Lavendelhonig erstanden.
So, anmerken muss ich leider, dass es seit dem Morgengrauen und eigentlich seit der ganzen Nacht zuvor, fürchterlich regnet. In der Folge war alles, was wir besichtigt haben wunderschön, aber in schicken Grautönen gekleidet. Es tat uns in der Seele weh, dies alles nicht bei blauem Himmel und Sonnenschein erleben zu können.
Trotzdem haben wir nicht aufgegeben. Es ging weiter nach Gordes, dem Mont Sankt Michel der Provence. Er macht seinem Ruf alle Ehre; nicht jedoch im Regen. Mistwetter.
Wir haben dann doch endlich aufgegeben und beschlossen, den Trip abzubrechen und direkt zu unserem Tagesziel in der Nähe von L' isle sur la sorgue zu fahren. Roussilion und die Ockersteinbrüche, dass Tal der Feen, also eine farblich sehr malerische Umgebung sollte bei einer späteren Reise als Ziel genommen werden. Aufgeschoben ist also nicht aufgehoben. Der Campingplatz war mal wieder ein ACSI – Platz. Auch dort sind wir hervorragend am Ufer der Sorgue untergekommen. Zum Abend hin riss der Himmel wieder auf und wir waren guter Hoffnung hinsichtlich des Wetters für die nächsten Tage (zumindest hat der Wetterbericht dies versprochen).


16.05.2009
Abfahrt 10:30 Uhr
Ankunft in Avignon (über Fontaine de Vacluse) 13:15 Uhr
Entfernung 42 Kilometer

Bei Sonnenschein ging es am Morgen weiter. Erstes Ziel war die Fontain Vacluse.
Als wir ankamen hat man uns per Parkwächter direkt durch den Ort durchgewunken. Wollten die uns nicht haben?. Ach nee: Ein klasse Stellplatz direkt am Ortsrand. Für kleines Geld haben wir uns mangels Alternative dort hingestellt und sind dann in den Ort gepilgert. Mal wieder, wie so oft, sehr sehenswert. Die Sorgue hatte einen sehr hohen Wasserstand, so dass viel Wasser durch das Flussbett in der Ortsmitte rauschte. Rasch zum Quelltopf gewandert, war dieser ein Highlight. Wunderschön. Die Farben im Wasser, durch den Untergrund und den spärlichen Pflanzenbestand beeinflusst, luden zum träumen ein. Danach ging es nach einem kleinen Einkauf im örtlichen Supermarkt wieder zum Womo. Das finale Tagesziel wurde mit Avignon gesetzt und los ging es. Es war natürlich nur ein Katzensprung.
Meine Hoffnung war, auf dem Platz Bagatelle auf der Insel Bartelesse unter zu kommen. Da dieser direkt am Zentrum der Stadt angrenzt, wäre dies von großem Vorteil gewesen; und es hat geklappt. Womo abgestellt und sofort ging es in die Stadt. Man braucht lediglich die Brücke E. Daladier zu überqueren und schon steht man zu Füßen der Stadtmauer. Anschließend stand ein ausgiebiges bummeln durch die Einkaufsmeilen auf dem Programm. Da die Stadt von Touristen sehr überlaufen ist, ist eine entspannte Besichtigung kaum möglich. Der Tascheninhalt wurde festgezurrt, Augen zu und durch.
Als wir in diversen Schaufenstern die Preise sahen, viel uns allerdings nicht allzuviel mehr ein. Ein Gedanke war, sich als Straßenclown zu versuchen, um das Geld zusammen zu bekommen. Hier spielt offensichtlich der Euro keine Rolle. Der Gedanke, die Preise seien in Franc ausgezeichnet musste leider auch sehr schnell verworfen werden. Also blieb es beim schauen.
Abends zurück haben wir mal wieder gegrillt und die Wärme nach dem gestrigen Regentag genossen. Heute war nämlich Kaiserwetter.


17.05.2009
Abfahrt ./.
Ankunft ./.
Entfernung ./.

Heute haben wir beinahe verschlafen. Aber nach einem ausgiebigen Frühstück waren wir ausreichend gestärkt, um den Tagesmarathon in der Stadt zu starten. Es war Kultur angesagt. Gesagt, getan.
Zunächst ging der Weg in Richtung Pont Bezere um dieses alte Monument zu besichtigen. Da wir auch noch die Rhoneschifffahrtstour mitmachen wollten, haben wir gleich das Kombinationsticket gekauft. Schön ist in Avignon der Touri – Pass. Man bezahlt nur einmal den vollen Eintrittspreis und danach ermäßigt sich alles in unterschiedlicher Höhe. Bei den gesalzenen Eintrittspreisen ein Segen.
Die Brücke ist ein must-have. Zu den geschichtlichen Hintergründen verweise ich zu allen Besichtigungspunkten auf das Internet. Es ist einfach zu viel, um es hier wieder zu geben. Danach ging es in den Roche de la Dome. Dies ist ein Garten bzw. Park oberhalb des Papst – Palastes mit einer fantastischen Aussicht in das Umland. Der Ausblick auf die Stadt von oben und auf das andere Rhone – Ufer ist berauschend. In der Ferne kann man bei klarem Wetter, welches wir heute hatten, bis zum Mont Ventoux sehen.
Die nächste Etappe ging entlang des Domes Notre Dame de la Dome zum Papst – Palast. Dessen Besichtigung ist natürlich obligatorisch und für jeden Avignon – Besucher ein Muss. Die Eindrücke über das, was dort im Laufe der Geschichte geschehen ist, muss jeder für sich selbst sammeln. Klar ist, dort wurde Geschichte geschrieben. Unbedingt besuchen!
Bei der Gelegenheit habe ich mich darüber gewundert, wieso wir uns über die Baukunst der Ägypter so wundern. Das, was europäische Architekten und Baukünstler im Mittelalter geschaffen haben, ist nicht weniger bewunderns- und staunenswert.
Nach dem Besuch des Palastes ging es ein wenig durch die Innenstadt flanieren. Zum Besuch der sicherlich sehr sehenswerten Museen stand uns nicht der Sinn. Nach insgesamt mehreren Stunden Besichtigungstour wanderten wir zurück zum Womo.
Abends haben wir uns ein Menü in dem Campingplatzeigenen Restaurant gegönnt.


18.05.2009
Abfahrt 10:30 Uhr
Ankunft 14:00Uhr (über Pont du Gard)
Entfernung 94 Kilometer

Nach der morgendlichen Entsorgung sind wir dann weiter gerollt. Der erste Zwischenstopp war die berühmte Pont du Gard. Was soll man sagen: auch hier viel einem nicht mehr viel ein zum Thema Baukunst und Geschichte. Die Römer haben hier etwas gigantisches geschaffen. Seit fast 2000 Jahren steht diese Brücke und zieht magisch ihre Besucher an.
Unbedingt besuchen; auch wenn ich mich damit wiederhole.

Anschließend sind wir weiter in die Camargue gefahren. Wir wollten unbedingt die weißen Pferde, die schwarzen Stiere und die Flamingos sehen. Alles wurde uns bereits auf der Anreise zum Zielort Saintes Maries de la Mer vergönnt. Natürlich wollten wir das Meer ebenfalls sehen.
Im Ort selbst kam es zunächst zu der unverhofften Komplikation, dass es sehr kniffelig wurde, einen Stellplatz zu finden. Am nächsten Wochenende findet schließlich die Wallfahrt der Zigeuner, will heißen der Roma und Sinti, statt. Hier heißen sie allesamt Gipsy. Die Stadt quillt langsam über und unter diesen Umständen waren wir auch zu feige, um hinten am Oststrand frei zu stehen. Es kamen immer mehr Gipsys in die Stadt und wir dachten uns, dass bald auch diese Flächen überlaufen sein würden. Darum haben wir uns auf den Campingplatz auf der anderen Seite der Stadt verkrümmelt.
Nachdem wir uns für die nächsten zwei Nächte eingerichtet hatten, haben wir einen „kleinen“ Strandspaziergang unternommen. Dabei sind wir aber tatsächlich bis in den Ort gewandert und haben diesen gleich mit besichtigt. Er hat was von den vielen typischen kleinen Küstenorten, die man entlang des Mittelmeeres in allen Ländern finden kann, gleichzeitig ist er aber auch anders. Die Landschaft der Camargue prägt dem Ort seinen Stempel auf.


19.05.2009
Abfahrt ./.
Ankunft ./.
Entfernung ./.

Heute ist der Hauptprogrammpunkt Faulenzen.
Nach dem für unsere Verhältnisse sehr späten Frühstück mit leckeren Croissants haben wir uns unter die Markise auf Stühlen und Liegen verzogen. Andrea hört per MP3 Musik und ist inzwischen schon wieder eingeschlafen und ich hatte endlich Zeit, hier mal wieder zu schreiben.
Am Nachmittag haben wir einen Bootsausflug in die Camargue gemacht. Da das kleine Schiff direkt in der Nähe des Campingplatzes ablegte, war dies auch noch äußerst bequem. Der Trip dauerte 1 ½ Stunden und war eigentlich nicht das Besondere. Man sah ein paar schwarze Stiere, ein paar zahme und weiße Pferde und letztlich ein paar Reiher; das war es auch schon. Wären einige Flamingos zu sehen gewesen, könnte man die Tour wesentlich besser weiter empfehlen. Es war aber auch kein grundlegender Fehler, die Fahrt zu machen.
Am Abend sind wir auf dem Platz essen gegangen.


20.05.2009
Abfahrt 10:00 Uhr
Ankunft 13:50 Uhr in La Ciotat
Entfernung 190 Kilometer

Die heutige Fahrt ging nach dem üblichen Ver- und Entsorgen zunächst an den Zielort Cassis, wo wir einen Stellplatz suchen oder alternativ frei stehen wollten. Beides ist völlig misslungen. Es gab in der Stadt keinen Platz, zumindest haben wir keinen entdeckt und frei stehen war aufgrund diverser Restriktionen nicht möglich. Also fuhren wir nach La Ciotat weiter. Als wir ankamen, haben wir es bei drei verschiedenen Stellmöglichkeiten versucht; gelandet sind wir dann mangels besserem Angebot auf einem Campingplatz. Nach etwas hin und her haben wir dann noch einen schönen Spaziergang entlang des Strandes und über die Promenade bis zur Stadt auf die Reihe bekommen.
Abends wurde mal wieder gegrillt. Bei der Gelegenheit haben wir ein französisches Paar kennengelernt, dass wesentlich besser deutsch sprach als wir französisch. Es kam zu einem guten Austausch an Reisetipps.
Ansonsten war es nur ein anstrengender Tag. Der Platz selbst war schweineeng, so dass man beim rangieren aufpassen musste, sich nicht den Alkoven einzudellen oder in den Kurven mit den Seiten an der Mauer entlang zu kratzen.


21.05.2009
Abfahrt 09:30 Uhr
Ankunft 12:15 Uhr in Port Grimaud
Entfernung 100 Kilometer

Recht früh ging es heute los. Wir wollten weiter Richtung Saint Tropez.
Wir hatten dort in der Nähe wieder einen ACSI – Platz ausgewählt, den wir auch nach sehr kurzem Suchen dann gefunden haben.
Entgegen unseren Befürchtungen, in Frankreich ist nämlich heute auch Feiertag, kam es zu keinem Wettlauf um die Stellplätze. Ging nämlich gar nicht. Auf der Stecke war sehr viel Stau. Dank eines netten Franzosen, der uns in Toulon mit seinem Womo überholte, haben wir noch rechtzeitig gemerkt, dass ein Innenstadttunnel direkt vor uns für uns etwas zu niedrig war.
Nach dem einchecken haben wir uns erstmal häuslich eingerichtet, da wir ein paar Tage länger an diesem Ort bleiben wollen.
Ein erster Spaziergang hat uns entlang des Strandes in die Lagunenstadt Port Grimaud geführt, die auch als das Venedig der Provence gilt.
Späte haben wir die Zeit zum relaxen genutzt und uns kurzerhand entschlossen, mal wieder zu grillen.
Der Abend wurde damit beschlossen, dass wir zum Strand gingen und an einer Bar sitzend, einen Rotwein und den Blick auf das Meer genossen haben. Idylle pur mit einem traumhaften Feeling. Filmreif.


22.05.2009
Abfahrt ./.
Ankunft ./.
Entfernung ./.

Verschlafen! Ausgeschlafen! Es ist spät. Nachdem ich mich aus dem Bett gequält habe, bin ich zum Bäcker und habe was für das Frühstück eingekauft.
Dabei haben wir uns dann überlegt, mit den Rädern nach Sankt Tropez zu fahren. Der leicht bekannte Fischerort liegt nur knappe 9 Kilometer von hier entfernt. Über die überraschend gut ausgebauten Radwege ging es dann zügig dorthin. Was soll man sagen? Touris, teure Boote, teure Autos, teure Boutiquen. Alles, was zu einem Nobelort dazugehört.
Von den Yachten war ich etwas enttäuscht, dass geht besser. Das Flair an diesem Ort ist aber schon sehr speziell. Promis konnte man nicht sehen. Trotzdem haben wir uns am Hafenbecken in eine Bar für normalsterbliche gesetzt und das Treiben ein wenig beobachtet.
Nachdem wir dann am Nachmittag zurück beim Womo waren, wurde Siesta gehalten.
Es hätte etwas mehr Sonne sein dürfen. Die Bäume rundherum haben doch viel davon abgehalten, so dass Andrea alsbald anfing zu frieren!


23.05.2009
Abfahrt ./.
Ankunft ./.
Entfernung ./.

Da Wetter sollte laut Bericht eigentlich richtig gut sein. Morgens war das aber nicht. Darum beschlossen wir kurzerhand, alternativ zum geplanten faulenzen in der Sonne, mit den Rädern nach Grimaud zu fahren; dem eigentlichen Ort dieser Region.
Ein Volltreffer. Das bisher schönste und verträumteste kleine Städtchen voller Blumen und berankten Häusern, dass wir bisher gesehen haben. Geradezu verspielt in seiner Detailfreude. Bruchsteinhäuser, bemalte Fensterläden, mehrere Brunnen und überall Pflanzen aller Art. Sogar leuchtend blühende Kakteen gab es.
Zum Mittag wurde es wettertechnisch aber so, wie es angekündigt war. Es war wieder ein strahlend blauer Himmel aufgezogen und sie Sonne schien sich die wahre Freude vom Himmel. Wir konnten also endlich faulenzen und die Liegen nutzen.
Am späten Nachmittag dachten wir uns, dass der Strand mit einem Spaziergang gut ausgefüllt sein dürfte. Ausgefüllt war er, aber mit endlos aneinander gereihten Sonnenbadenen, welche jeden Zentimeter des Sandes ausnutzten. Dazwischen ein paar spielende Kinder, die sich kaum bewegen konnten.
War nichts mit spazieren gehen. Wo sind nur die also schönen Traumstrände der Cote Azur? Hier wohl nicht; oder wir haben lediglich andere Vorstellungen davon...
Aus Frust, wir lieben nämlich ausgiebige Strandspaziergänge außerordentlich, sind wir im nächsten Supermarkt Wein einkaufen gegangen. Nur so als Sicherheit für den Abend. Ein leckerer Roter mit Kerze unter der Markise bei einem warmen Abendlüftchen hat schließlich auch was.
Die Pizza in der Bar Sun Plage war auch eher was für die Optik und das Riechorgan. Geschmacklich war sie leider nicht so toll. Der Wein und ein Kurzer haben dass dann schnell wieder ausgeglichen.


24.05.2009
Abfahrt ./.
Ankunft ./.
Entfernung ./.

Nach einem ausgiebigen und entspannten Frühstück sind wir in das Lagunenstädtchen Port Grimaud gewandert. Da es Sonntag war, sind jede Menge andere Touris und Einheimische ebenfalls auf diese Idee gekommen. Gelohnt hat es sich trotzdem. Sie hat was von Venedig auf Sparflamme. Da die Stadt zum größten Teil aus Privatbesitz besteht, war es zudem nicht möglich, alles zu besichtigen. Das muss man einfach hinnehmen und verstehen. Sehenswert ist die Stadt auf jeden Fall. Sie ist geprägt durch eine große Zahl an bunten Häusern und kleinen Vorgärten. Dazwischen die Kanäle, die alle eigentlich Teil des Hafens sind, aus dem der Ort besteht. So liegen an einem kleinem Cafe direkt am Wasser die großen Segeljachten, die hier ankern. Nebenbei war ein großer und bunter Markt in der Stadt. Leider war dieser völlig überteuert.
Der Nachmittag wurde wieder mal mit Faulenzen und in der Sonne (Schatten bei mir) liegen verbracht.


25.05.2009
Abfahrt 10:30 Uhr
Ankunft 16:30 Uhr in Moustiers Ste. Marie
Entfernung 127 Kilometer

Der Tag sollte heute ein Highlight werden. Ziel war der Grand Canyon du Verdon.
Also ging es wieder Richtung Norden bis nach Trigance. Dort angekommen haben wir entschieden, die Südroute entlang des Canyons zu nehmen. Im Nachhinein sollte sich dies aus unsere Sicht als gute Entscheidung herausstellen. Die Stecke ist wunderschön, an einigen Stellen aber auch recht eng und sehr kurvenreich. Die zwei Tunnels sind mit einem Womo eh nur einspurig.
Der Canyon ist selbst ein Traum. Mehrere hundert Meter, absolut steil, reichen die Felswände in die Tiefe. An den Aussichtspunkten, von denen es zum Glück ausreichend viele gibt, kann einem schon schwindlig werden. Herausragend ist die Farbe des Wassers. Diesen Türkiston gibt es nur hier. Fast am Ende des Canyons erreicht man auch einen der höchsten Punkte auf der Route. Von dort aus sieht man durch einen Talausschnitt des Lac de Croix strahlend blau in der Sonne liegen.
Weiter ging es über XXX (leider habe ich den Namen verdrängt), wo wir vor einem sehr gepflegtem Privatschloss eine Pause einlegten, weiter zur Einmündungstelle des Canyon in den See. Ein grandioses Farbenspiel bei dem sich die unterschiedlichen Farben vermischten.
Tagesziel war dann ein Campingplatz bei Moustiers Ste. Marie. Die erste Besichtigung des Ortes erfolgte zunächst jedoch unfreiwillig mit dem Womo. Eigentlich wollten wir zunächst nur Ortsnah parken, etwas einkaufen und dann zum CP. Leider habe ich zu spät gemerkt, dass die Zufahrt eine Einbahnstr. war. Nebenbei für Wowa gesperrt. Da hinter uns auf der einspurigen Straße schon mehrere Autos waren, hatte wir keine Chance zum drehen. Also in der Hoffnung, dass keine Durchfahrt zu niedrig sei, da durften wir woanders schon schlechte Erfahrungen sammeln, sind wir durchgefahren. Zum Glück war das am Ende recht harmlos. Geparkt, eingekauft und weiter zum CP.
Am Abend sind wir dann in den Ort gewandert. Dabei sind wir auch noch an einem Stellplatz vorbeigekommen, der recht gut belegt war. Uns war er unbekannt und schön war er auch nicht gerade; zweckmäßig schon.
Der Ort war in der Abenddämmerung sehr sehenswert. Alle schönen Aussichtspunkte und sehenswerte Gebäude waren beleuchtet, so dass sich ein malerisches Bild ergab. Wir gönnten uns zum Sun downer noch eine Flasche Wein.
Ein gelungener Tag.


26.05.2009
Abfahrt 10:00 Uhr
Ankunft 16:00 Uhr in Lepin du Lac
Entfernung 270 Kilometer

Weiter ging es Richtung Norden. Die Etappe sollte länger werden als gedacht; nicht von der Entfernung her, sondern vom zeitlichen Aufwand. Zunächst ging es nach Sisteron.
Auf dieser Strecke hat uns das Navi stark bis zur Belastungsgrenze getrieben. Das französische Hinterland, die winzig kleinen Straßendörfer und Bauernhöfe inmitten des landwirtschaftlich genutzten Hügellandes ist sehenswert; dennoch muss man nicht alles gesehen haben. Nach bald 25 Kilometern absolut einspuriger Strecke ohne jegliche Ausweichmöglichkeit waren wir tatsächlich froh, normale Straßen wieder zu sehen.
Das ein neues Navi her musste stand sofort fest.
In Sisteron angekommen, fanden wir nach langem suchen einen Parkplatz direkt gegenüber dem bekannten Felsen am Fluss. Dieser ist sehr sehenswert. Leider muss ich feststellen, dass es das auch schon war. Wir haben den Ort dann noch erlaufen, fanden ihn aber nicht so ansprechend.
Danach ging der Weg weiter über die Route Napoleon bis nach Grenoble. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, durch das Vinschgau zu fahren, dann gab es wieder ganz andere Eindrücke. Fantastisch waren die Ausblicke von den höchsten Stellen in die Talebenen.
Mächtig beeindruckend.
Zum späten Nachmittag rollten wir auf dem CP bei Lepin du Lac.
Dummerweise regnete es schon eine Weile, der Wetterbericht war auch nicht so prickelnd und es war dort schön, aber auch absolut tote Hose. Regen ist einfach nicht förderlich für die Urlaubsstimmung. Fairer Weise muss man aber sagen, dass die Lage des CP am See einladend ist. Bei schönem Wetter auf jeden Fall lohnenswert, wenn man ein paar Tage ausspannen möchte.
Dennoch haben wir beschlossen, entgegen den ursprünglichen Absichten, gleich am nächsten Tag weiter zu fahren.


27.05.2009
Abfahrt 10:15 Uhr
Ankunft 17:00 Uhr in Charmes
Entfernung 500 Kilometer

Das haben wir dann auch getan. Das Wetter war nicht in der Verfassung uns zu überreden, länger zu bleiben.
Ab auf die Autobahn und weiter gen Norden. Heute sollte richtig Strecke gemacht werden. Zielort war Charme an der Mosel.
Die Fahrt war einfach nur lang und als wir am frühen Abend ankamen, war der Stellplatz am Kanal überbelegt. Also ging es zwangsläufig auf den CP. Wir wollten uns noch einmal zum Abschluss, am nächsten Tag sollte es an die Deutsche Mosel gehen, ein tolles französisches Menü gönnen. Also ab in die Stadt und in ein Restaurant, dass uns als „sehr gut“ empfohlen wurde. Sehr gut war die Bedienung, das Ambiente, sehr hoch die Preise und sehr bescheiden das Essen. Das ging ja gar nicht; der reinste Nepp.
Der Abend wurde dann im Womo mit einem netten Wein beschlossen.


28.05.2009
Abfahrt 10:15 Uhr
Ankunft 17:00 Uhr in Enkirch
Entfernung 288 Kilometer
Tja, diese Etappe sollte uns an die deutsche Mosel bringen, an der wir noch für ein paar Tage stehen wollten, es war ja schließlich auch Pfingsten, um den Übergang von Frankreich in die Heimat stufenweise zu gestalten.
Der Weg dorthin sollte jedoch steinig sein.
So ungefähr bei Halbzeit der Wegstrecke zur Mosel fing es mal wieder an zu regnen. Was macht man? Scheibenwischer an. Was passiert? Nix!. Kaputt. Also angehalten, nachgeschaut und Sicherung ausgetauscht. Es ging wieder. Drei mal gewischt, kaputt. Ab da hatten wir ein Problem. Ich wollte auf jeden Fall über die deutsche Grenze und ein Werkstatt aufsuchen. Die Fahrt war aber wirklich ungemütlich. Solange es ging, habe ich versucht, den Scheibenwischer nicht zu benutzen. Nur wenn es unabwendbar wurde, schaltete ich ihn ein. Zum Glück reichten die vorhandenen Sicherungen, bis wir eine passende Werkstatt gefunden hatten. Es war die Firma Kuhn an der Mosel.
Dort setzte natürlich der Vorführeffekt ein. Lediglich ein Kabel auf der besagten Sicherung hat man umgelegt. Man konnte es nicht zuorden; danach ging alles wieder. Ich war aber weiterhin skeptisch. Letztlich waren wir froh, weiter fahren zu können.
So kam es dann, dass wir in Enkirch gelandet sind.
Dort hatten wir noch am gleichen Abend das Vergnügen, die ersten beiden Leute aus einer Gruppe von insgesamt 12 Personen mit 6 Womos kennen zu lernen, die sich immer an Pfingsten trafen. Es sollte eine lustige Runde werden, zumal wir beiden mit Abstand die jüngsten waren. Aber das war vollkommen egal.


29.05.2009
Abfahrt ./.
Ankunft ./.
Entfernung ./.

Nach dem Frühstück ging es erstmal mit dem Rad nach Pünderich. Das war nur ein Sprung von ca. einer halben Stunde. Dort sind wir dann bei unserm Haus- und Hofwinzer eingefallen und haben Wein bestellt. Das hat sich eben so angeboten.
Danach ging es wieder zurück nach Enkirch. Am Nachmittag haben wir die Richtung gewechselt und sind nach Traben – Trabach geradelt. Nach der Stadtbesichtigung haben wir es uns vor dem Womo gemütlich gemacht. Es war wieder Kaiserwetter.
Was soll man sagen: Der Platz hatte sich inzwischen sehr gefüllt, geschätzte 200 Womos standen herum, ein einzelnes kurvte nach einer Lücke suchend bei uns in der Nähe herum und was sah ich: Das Emblem von Campers – World. Nichts wie hin und die Ankömmlinge begrüßt. So hatten wir das Vergnügen die Juervis kennen zu lernen.
Abends wurde es wieder lustig mit der Seniorenkombo, deren Mitglieder inzwischen alle angekommen waren.


30.05.2009
Abfahrt ./.
Ankunft ./.
Entfernung ./.

Heute stand die Krönung der Weinkönigin von Enkirch auf dem Programm. Zuvor aber haben wir uns den Ort ausgiebig angesehen. Er bietet mehr, als man auf dem ersten Blick vermutet sollte. Insgesamt ein typischer Moselort mit vielen kleinen versteckten Überraschungen, die ihn liebenswert machen und dazu auffordern, wieder zu kommen.
Die Krönungsprozession der Weinkönigin war allerdings nicht so dolle. Das geht unterhaltsamer.
Der Stellplatz war mittlerweile richtig voll geworden; grob geschätzt an die 300 Womos. Da aber alles locker und ohne große Zwänge warf, dazu noch mehr als genug Platz auf der Wiese, kam man sich nicht bedrängt vor. Sehr angenehm.
Abends wurde es wieder lustig. Bei der Gelegenheit konnte ich mich auch etwas länger mit unseren Foris, den Juervis, unterhalten.


31.05.2009
Abfahrt 11:30 Uhr
Ankunft 16:00 Uhr
Entfernung 300 Kilometer

Heute stand die endgültige Heimfahrt auf dem Programm. Nachdem wir uns von der Seniorentruppe verabschiedet hatten wollten wir zunächst nach Pünderich fahren, um den bestellten Wein abzuholen.
Das verabschieden dauerte aber recht lange, da wir das Angebot von einem Paar genutzt haben, uns Insider – Tipps für Frankreich zu holen. Sie war Französin, er Deutscher und beide bereisten Frankreich seit 40 Jahren. Also wurde der Straßenatlas vollgeschrieben mit Orten, die man besuchen muss. Jetzt haben wir genug Informationen, um in den nächsten 10 Jahren nach Frankreich zu fahren.
Danach haben wir uns von den Juervis verabschiedet, die auch weiterfahren wollten.
Die Weinabholung in Pünderich gestaltet sich dann auch noch recht freundschaftlich.
Nachdem wir das ganze Moseltal hinauf bis nach Koblenz gerollt waren, ging es weiter entlang des Rheins, bis wir dann bei Leverkusen in unsere Richtung abschwenkten.
Tja, und dann war die Reise vorbei, wobei gesagt sein muss, dass wir trotz des Gefühls noch ewig weiter fahren zu können, gerne zu hause angekommen sind, da wir uns dort sehr wohl fühlen.
Die nächste Tour ist ja schließlich schon geplant...

Insgesamt sind wir 3200 wunderschöne Kilometer gefahren und haben unvergessliche Momente erleben dürfen.

 

nach oben

Copyright 2010 - 2018 by Breckman's wohnmobile Welt