Nordsee 2010

Nordseetour

27.08.2010 - 05.09.2010

 

                       Gefahrene Kilometer 1159                                    

 

Die Nordsee, unsere zweite Heimat. Frische Seeluft atmen, Salz- und Jodgeruch durchdringen den Körper, der Wind scheint einen zu durchlüften und macht den Kopf frei.
Das Bild oben sagt und zeigt einfach alles, warum es uns immer wieder hierher zieht. Entspannung pur und trotzdem: unglaublich vitalisierend ist es hier.

27.08.2010

Heute beginnt unser Herbsturlaub. Die Nordsee ruft schon lange und wir erliegen ihrem Ruf. Das Wohnmobil war in den letzten Tagen ausgiebig vorbereitet worden und so konnten wir heute nach einem geruhsamen Frühstück starten.
Ein ziemlich übles Wetter hatte die Absicht uns auf unserem Wege nach Norden zu begleiten und tat dafür sein bestes. Man muss anerkennen: Mit viel Erfolg. Dauerregen.
Am Nachmittag erreichten wir dann, nachdem wir bei Zeven die A 1 verlassen hatten und quer durch das alte Land gefahren waren, Wischhafen. Die Elbübersetzung dauerte glatte 1 1/2 Stunden, bevor wir dann bei Glückstadt wieder auf die Autobahn fuhren, um die letzte Etappe in Angriff zu nehmen.
Um 17:30 Uhr trafen wir in Sankt - Peter - Ording ein und stellten uns dort auf den Reisemobilhafen im Ortsteil Dorf.

Ab hier änderte sich prompt das Wetter. Die Sonne schien und es war uns ein traumhafter Abend vergönnt. Ein leckeres Abendessen und ein kleiner Spaziergang hinaus durch die Salzwiesen zum Wasser krönten diesen.

 

28.08.2010

Nachts hatte es ausgiebig geschüttet, jetzt war es aber wieder trocken und wir haben uns auf den Weg gemacht. Da wir den Ort sehr gut kennen und schon länger nicht da waren, haben wir alte bekannte Orte und Menschen aufgesucht um sie einfach mal wieder zu sehen. So haben wir dann noch eine lange Zeit in der Galerie von Erhard Schiel verbracht, sind über den Deich und durch die Salzwiesen gelaufen, haben das Thermalbad besucht (von außen) und sind durch die vielen Geschäfte gebummelt. Das schöne ist, kaum ist man hier angekommen, wird man ruhiger und entspannt.

 

 

 

 

 

 

29.08.2010

Heute war es wettertechnisch nicht wirklich nett. Nach zwei Stunden haben wir aufgegeben und uns im Wohnmobil verkrümmelt. Endlich eine gute Gelegenheit mal ausgiebig zu lesen. Es war unglaublich, wie stark es an diesem Tage immer wieder geregnet hat. Aber: Die Ruhe tat gut.

30.08.2010

Das Wetter war wieder perfekt. Eigentlich sollte es in das Thermalbad gehen, aber bei diesem Prachtwetter war der Strand und die Sanddüne angesagt. Ein langer Gang entlang der Wasserkante, eine Pause im Pfahlbau Strandbar 54° und Kite -Surfern zusehen reicht, damit sich die Seele wohl fühlt.  
So haben wir den ganzen Tag verbracht.


Hier sind nur ein paar Photos. Unter diesem Link kann man aber alle sehen.

 

31.08.2010

Es stand ein Wechsel an. Die Nordseeküste ist zu schön, um an einem Ort zu verweilen. Schon garnicht mit einem Wohnmobil.
Entlang des Eidersperrwerkes ging es dann nach Büsum. Dort bekamen wir auf dem neu angelegten Stellplatz ein Plätzchen und standen richtig gut. Gleich darauf ging es in den Hafen und in den Ort.

Das Sperrwerk

 

Büsum

 

 

 

 

01.09.2010

Es stand was Besonderes auf dem Programm. Gleich neben dem Stellplatz befindet sich das lehrreiche Gebäude "Blanker Hans" Hier wird eine Menge zum Thema Nordsee, den Blanken Hans und vorrangig von der Strumflut von 1962 und ihren Folgen gezeigt. Es ist eine Mischung aus Ausstellung, Museum, Schauspiel mit Schauspielern, die durch die Nächte von 1962 führen und etwas Entertainment. Gerade für interessierte Besucher und Familien mit Kindern eine lohnenswerte, wenn auch nicht ganz billige, Angelegenheit. Wir fanden: Es ist kein Fehler hinein zu gehen.

Natürlich wurden im Anschluss noch einmal die Geschäfte unsicher gemacht, Kaffee getrunken und die Sonne genossen.

02.09.2010

Spontan hatten wir beschlossen, nach Bremerhaven zu fahren. Auf dem Wege dorthin machten wir aber noch einen Stopp in Friedrichskoog und besuchten die Seehundauffangstation. Den Eintritt haben wir gerne bezahlt. Die Anlage ist inzwischen recht groß geworden und informiert den interessierten Besucher umfassend. Zu den Seehunden braucht man eigentlich nichts zu sagen, oder?

Mehr Photos gibt es hier.

Ziel in Bremerhaven war der Stellplatz an der Doppeschleuse. Dieser war zwar gut belegt, aber eine Lücke war noch frei für uns.

Sofort ging es natürlich in die Innenstadt, die ausgiebig besichtigt wurde. Fazit: Eine interessante Hafenstadt mit einen ansprechenden kulturellem Angebot. Top, hier waren wir nicht zum letzten Mal. Fans vom "Schiffesschauen" kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten.

 

Die Nacht war trotz der nahen Schleusenanlage sehr ruhig. Ach ja, die Nacht. Abends gelang es mir noch, ein paar bunte Photos von den beleuchteten Gebäuden einzufangen. 

                                                  Mal hier klicken; da sind sie zu sehen.

03.09.2010

Wir wollten von vornherein nur eine Nacht bleiben. Weiter ging es in Richtung Jadebusen. Dangast war angepeilt. Aber irgentwie gefiel es uns dort nicht so richtig gut. Die Stellplatzwiese war nass und es wirkte usselig. Wir fuhren weiter und am Ende landeten wir weiter nördlich in Horumsersiel. Dort hatten wir das Glück, im Yachthafen direkt an der Wasserkante in erster Reihe stehen zu können. Die Stellplätze in Hooksiel, Horumersiel und Schillig haben alle den gleichen Betreiber. Bucht man auf einem Platz z.B. 6 Nächte, kann man den Stellplatz jederzeit wechseln. Die Gebühr ist ja einmal bezahlt. Ein schöner Service.

 

Wie immer, ging es gleich auf die erste Erkundungstour und wir stellten schnell fest, dass uns der Ort und das Ambiente sehr gut gefielen. Auch heute war das Wetter, wie auch schon in den letzten Tagen, so richtig gut und wir konnten viel laufen.

04.09.2010

Endlich! Die Fahrräder kamen zu ihrem ersten Einsatz. Ersteinmal ging es in das benachbarte Hooksiel. Sehr schön.

Auf dem Weg dorthin sah man eine Menge von diesen Kameraden: Knutschende Schafe.

Weiter ging es dann nach Schillig, nördlich von Horumersiel. Der Ort ist klein. Der Strand ist groß und direkt daran grenzt ein großer Campingplatz und ein schöner Stellplatz an. Dies ist der Blick über den Strand.

Nach der nachmittäglichen Rückkehr musste natürlich auch mal relaxed werden.

Wir fühlen uns hier einfach wohl und können nicht genug davon bekommen.
Zum Abschluss sind wir dann Abends noch einmal richtig gut Fisch essen gegangen. Superlecker.

05.09.2010

Die schönste Reise geht einmal zuende und wir mussten wieder nach Hause. Trotzdem haben wir ausgeschlafen, sehr lange gegrühstückt und noch einen Strandpromenadenspaziergang gemacht. Am späten Mittag sind wir auf Heimatkurs gegangen und trafen am früher Abend in heimischen Gefilden wieder ein.

Es war eine sehr erholsame Reise, bei der es viel sehenswertes gab. Wir könnten sofort wieder los fahren...

 

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