Nordseetour SH

Nordseetour SH

03.09.2011 - 13.09.2011

 

                             Gefahrene Kilometer 1435

 

Endlich wieder Urlaub. Einige Tage ausspannen, grillen, Städte besichtigen und eine Insel. So sah der Plan aus. Was daraus wurde, steht hier:

03.09.2011

Heute morgen sind wir gestartet. Alles war gepackt und startbereit. Dazu zählten diesmal auch Andreas Eltern.
Wir wollten die Beiden zunächst nach 
Cuxhaven bringen, wo eine Ferienwohnung gebucht war. Wir selbst hatten vor, weiter nach Norden zu fahren und ein wenig durch Schleswig-Holstein zu touren und dabei einen Abstecher nach Föhr zu machen; allerdings nur mit den Fahrrädern.

Nach einer angenehmen Fahrt kamen wir am frühen Nachmittag in Cuxhaven auf dem CP Wattenlöper an, der auch die Ferienwohnung anbot.

Kaum war ich aus dem Womo ausgestiegen, da werde ich von einem Hund beschnüffelt und eine Stimme hinter mir fragte, ob wir endlich auch angekommen seien. Überrascht drehte ich mich um und sah gute Bekannte von uns und Freunde von Andreas Eltern hinter mir stehen.
Wenige Minuten später saßen wir alle zusammen in deren Vorzelt auf dem Campingplatz und waren überrascht. Sie waren einen Tag zuvor dort eingetroffen und keiner wusste etwas davon. Eine seit Monaten geplante Aktion, bei der viele dicht gehalten hatten.

Natürlich wurde der Nachmittag und der Abend gemeinsam verbracht.

 

Ein guter Start.

04.09.2011

Am frühen Morgen hatte ich zunächst einen kleinen Spaziergang zum Strand unternommen und bin nach Duhnen gelaufen. Genau das richtige, um den Sonnenaufgang zu sehen und den Tag zu begrüßen.

 

 

Nach dem Frühstück haben wir beide uns zunächst von allen verabschiedet. Wir hatten als erstes Etappenziel Sankt Peter Ording ausgewählt. Entlang der Elbe ging es zunächst nach Wischhafen, von dort mit der Fähre über die Elbe, vorbei an Glückstadt und Buxtehude bis zu Willem.
Willem hat ein uraltes Restaurant kurz hinter dem Eidersperrwerk am Kattinger Watt. Seit über 300 Jahren werden dort leckere Kleinigkeiten angeboten. Leider darf man dort nicht stehen bleiben um dort zu übernachten.

 

 

Danach ging es weiter nach SPO, wo letztlich auf dem Wohnmobilstellplatz in SPO - Dorf eingecheckt wurde. Natürlich ging es ersteinmal in das Dorf und zum Strand, um zuletzt bei einem guten Italiener zu landen. Satt und zufrieden ging es zum Womo zurück und dann war auch Feierabend.

05.09.2011

Ganz spontan hatten wir uns dazu entschlossen, heute doch weiter zu fahren. Das Wetter war ziemlich ungünstig umgeschlagen und da macht dann SPO nicht wirklich Spaß. Tagesziel war Rendsburg. Nach einer wenig Aufsehen erregenden Fahrt trafen wir dort ein. Schnell war auf dem Stellplatz am Stadtrand eine Fläche auserkoren. Der Platz war wiederholter Maßen ausgezeichnet worden. Wie wir finden, zu Recht.

 

 

Worauf warten? Das Wetter war aktuell ganz gut. Also ab in die Stadt zur Besichtigung. Gut ist, dass direkt vom Stellplatz aus eine "Blaue Linie" auf dem Gehweg zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt führt. Hier nun ein paar Eindrücke:

Am Nord - Ostsee - Kanal

An der Eisenbahnhochbrücke und der Schwebefähre

 Weiter durch den Park mit einem Statuengarten und zurück zum Stellplatz.

 

 

 

Nach mehreren Stunden laufen kamen wir zufrieden am Wohnmobil an. Es gelang uns noch, ein wenig in der Sonne zu sitzen, bevor das Wetter sich wieder änderte. Es fing an zu regnen und hielt sich so die ganze Nacht.

06.09.2011

Weiter ging es. Der Regen hatte etwas nachgelassen. Tagesziel heute war Schleswig. Da es nicht allzuweit war, kamen wir früh dort an und haben uns auf dem Wohnmobilstellplatz an der Schlei aufgestellt. Platz genug war vorhanden trotz des Umstandes, dass der halbe Platz gesperrt war. Wegen Überflutung bzw. der Gefahr, sich festzufahren. Na Super. Hoffentlich bekommen wir keine Probleme, dachte ich mir nur noch.

Der Platz liegt zwar etwas abseits, aber nach ca. 40 Minuten Fußmarsch kamen wir in der Innenstadt zu unserer Besichtigungstour an, die wir selbstverständlich sofort gestartet haben. Es regnete nämlich zurzeit nicht. Dort haben wir zuerst den Holm besichtigt. Sehr sehenswert.

Während unserer Wanderung durch den Holm wurden wir von einem Anwohner angesprochen. Spontan erzählte er uns Annekdoten zu den angrenzenden Häusern und den Bewohnern. So haben wir das eine und andere Detail aus der Geschichte des Holms erfahren. Zum Schluss gab er uns noch einen Tipp. Gleich nebenan ist das St. - Johannis - Kloster mit einem Bibelgarten. Man kann alles besichtigen, obwohl es mittlerweile privat bewohnt ist. So wussten wir schon, worauf wir zu achten hatten und wohin wir gehen mussten. Vielen Dank nachträglich für die wertvollen Hinweise.

Weiter ging es vorbei am Hafen in die Innenstadt.

 

 

 Der Sankt - Petri - Dom

 

 

 

 

Ein wahres Wort

 

Nachdem wir einige Stunden gelaufen waren, kehrten wir zum Wohnmobil zurück. Kaum war die Tür geschlossen, fing es an zu regnen. Welch eine Überraschung. Schade, es hörte auch nicht mehr auf. Am Abend um halb Neun habe ich dann das Wohnmobil auf festerem Untergrund umgesetzt. Wenn ich das nicht schon am Morgen befürchtet hätte...

Die ganze Nacht über regnete es.

07.09.2011

Wir fuhren weiter; jedoch erst nur bis zum Schloss Gottorf. Eine kurze Außenbesichtigung reichte uns aber.

 

 

 

Wir wollte nun nach Dagebüll fahren. Das Wohnmobil sollte dort zwei Tage stehen bleiben, damit wir für einen Tagesausflug mit den Fahrrädern nach Föhr übersetzen konnten.

Auf dem Weg dorthin legten wir kurz vor Schüttsiel hinter dem Deich einen kurzen Zwischenstopp ein, zumal es mal gerade nicht regnete.

Dabei wurden wir von einem Spionschaf beobachtet.

Die Halligen bei Flut.

Wohin sollte uns der Weg in den nächsten Tagen führen...?

...nicht nach Föhr.

Weder auf dem Stellplatz von Dagebüll noch auf dem dortigen Campingplatz oder den Stellplätzen in der Umgebung kamen wir unter. Alles war Nass und durchweicht. Zum Festfahren hätte es gereicht, zu mehr aber auch nicht. Etwas frustiert gingen wir auf Südkurs. Wir wollten Heide ausprobieren. Aber: Pech gehabt. Übervoll. Am frühen Abend kamen wir nicht nur frustriert, sondern auch genervt letztlich in SPO wieder an. 

08.09.2011 - 10.09.2011

Wir blieben in SPO. Die Lust weiterzufahren war uns vergangen. Alles war nass und die Stellplätze teilweise abgesoffen oder eben stark belegt.

In den nächsten Tagen hatten wir zeitweise aber Glück. So saßen wir bei Gosch und in den Pfahlbauten, liefen lange über den Strand und haben die Zeit doch noch ein wenig genießen können. Zumindest aus der Nachsicht betrachtet.

10.09.2011 - 13.09.2011

Am Samstag den 10.09.2011 fuhren wir zurück nach Cuxhaven. Schließlich stand noch eine Geburtstagsfeier an. Gemeinsam mit Andreas Eltern und den Freunden haben wir dort noch eine, zwar immer wieder verregnete, aber trotzdem schöne Zeit verbracht. Schließlich gab es ja auch Phasen, in denen die Sonne schien und uns Spaziergänge und Ausflüge ermöglichte.

Am 13.09.2011 ging es aber wieder in Richtung Heimat.

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