Kroatien

Kroatien

31.08.2012 - 22.09.2012

 

 

                        Gefahrene Kilometer 3108

Hier geht es weiter zum zweiten Teil und zum dritten Teil des Reiseberichtes.


Nachdem wir von vielen Freunden gehört hatten, dass es in Kroatien so schön sein soll und es ein tolles Reiseland sei, hatten wir im Frühjahr beschlossen, dieses Jahr eine Reise dorthin zu unternehmen. Schnell hatten wir uns schlau gemacht. Da es im Internet, vor allem in den bekannten Foren reichlich Reiseberichte gibt, war dies besonders einfach. Freunde gaben uns weitere Tipps, von denen wir profitieren konnten. An dieser Stelle unser Dank an Pit (Nixus) und Klaudia und Martin. Darüber hinaus können wir nunmehr die Wohnmobilreiseführer aus dem Wohnmobilverlag und aus dem Rau-Verlag empfehlen.
Und nun viel Spaß beim lesen und schauen.

31.08.2012

Es ist halb drei und unsere Kroatienreise beginnt. 
In den letzten Tagen hatten wir das Breckmobil vorbereitet und heute vormittag waren wir noch arbeiten. Jetzt hatten wir noch in Ruhe einen Tee getrunken, um entspannt losfahren zu können. Unsere erste Etappe sollte aber nicht so lang sein. Ein paar Stunden rollen und am Main übernachten. Zielort sollte Kitzingen sein. Am frühen Abend kamen wir dort an und richteten uns auf dem 
Stellplatz ein.

 Kurz entschlossen ging es in die Stadt, damit wir uns die Beine vertreten konnten und um bei der Gelegenheit ein nettes Restaurant zu besuchen. Auf dem Rückweg zum Stellplatz konnten wir den abendlichen Anblick auf die Stadt genießen.

Ein schöner Start in den Urlaub.

01.09.2012

Heute wollten wir bis auf die Alpensüdseite fahren. Ziel war die Region um Graz. Nach insgesamt ca. 650 Kilometern kamen wir nach etwas suchen in Jagerburg an. Der Stellplatz befindet sich direkt vor dem Kindergarten des kleinen Ortes. Ein geschotterter Parkplatz, von dem ein Teil als Stellplatz ausgewiesen ist. Sogar eine VE - Station gibt es dort. Das Wetter war leider vollständig ins Schlechte umgeschlagen. Es war nieselig und nebelig und so lockte uns nichts mehr vor die Tür.

02.09.2012

Was soll denn das? Warum ist es draußen so laut?
Es war sieben Uhr morgens an einem Sonntag und draußen waren jede Menge Leute unterwegs, die lachten und sich zuprosteten. Dann wurde auch noch ein Geburtstagsständchen gehalten. Zwei LKWs rangierten und, wie wir aus dem Alkoven erkennen konnten, wurden Bierzeltgarnituren samt Zelten aufgebaut. An schlafen war nicht mehr zu denken. Also raus und nachgefragt. Das Ergebnis lautete, dass eine Versorgungsstation für einen Radmarathon aufgebaut wurde. 

Also haben wir heute sehr früh gefrühstückt und uns das Treiben angesehen, bevor wir vorsichtig den Platz verlassen haben. Die ersten Radfahrer waren schon eingetroffen. 

Danach überquerten wir schon bald die Grenze nach Slowenien und durchquerten das Land diagonal, um auf dem Weg von Koper nach Umag nach Kroatien zu wechseln. Bis dorthin merkten wir, dass Slowenien offensichtlich ebenfalls ein schönes Reiseland ist. Von der Autobahn aus konnten wir schöne Landschaften sehen.

Am Nachmittag kamen wir dann in Novigrad an und checkten auf dem Campinplatz Sirena ein. Der Platz war wesentlich voller, als erhofft. Nach etwas suchen fanden wir auf der unparzellierten Wiese, allerdings weit oberhalb und vom Wasser entfernt, ein schönes Plätzchen. Dafür hatten wir eine schöne Aussicht.

 

Selbstverständlich wurde der Platz im Anschluss erkundet. Da wir bis dahin noch keine einzige Kuna hatten, machten wir uns zudem auf die Suche nach einem Bankomaten. So liefen wir in die Stadt und besichtigten bei der Gelegenheit den schönen Fischerort. Der Hafen und die an der Uferpromenade gelegenen vielen Cafes und Restaurants hatten es uns sofort angetan.

Wir waren zufrieden und konnten den ersten Abend in Kroatien ruhig ausklingen lassen.

03.09.2012

Da wir gerade frisch angekommen waren, legten wir gleich heute einen Relaxtag ein. Dafür waren wir schließlich hier.

Der Tag hielt, was er versprach. Es war warm und sonnig und wir fanden unsere Ruhe.

Aber die Nacht. Die war heftig. Zwei starke Gewitter zogen über uns hinweg und es regnete unglaublich viel.

04.09.2012

Heute wiederholten wir das Vortagsprogramm. Nach der Unwetternacht riss der Himmel heute zum Glück wieder schnell auf. Allerdings war alles ziemlich durchweicht. Man musste schon sehr aufpassen, um zu vermeiden, alles mit rotem Lehm einzuschmieren. Am Abend wanderten wir nochmals in die Stadt.

05.09.2012

Nun ging es aber wieder weiter. Tagesziel sollte Rovinj sein. Die Anfahrt sollte aber durch das istrische Hinterland verlaufen. Wir wollten nicht nur die Küste sehen, sondern auch ein paar Bergdörfer. Ja, es ist scbon eine schöne Landschaft.


Das erste Etappenziel hieß Groznjan. Nach etwas über einer Stunde Fahrtzeit trafen wir dort ein. Da schon viele Touris vor Ort waren, die wenigsten Parkplätze für Wohnmobile taugten, war es nicht ganz leicht eine Lücke zu finden.
Das Bergdorf ist eine große Künstlerkolonie und es gibt sehr viele Galerien. Eigentlich gibt es hier für jeden etwas zu finden. Wir schlenderten in aller Ruhe durch die Gassen und schauten.

Im Anschluss peilten wir dann Motovun an. Um dorthin zu kommen und nicht einen Umweg fahren zu müssen, nahmen wir den "kurzen" Weg. Ein steile und teilweise enge Schotterpiste. Hat Spaß gemacht.

Motovun ist ebenfalls ein Bergdorf. Ein hohes Bergdorf. Man parkt unterhalb auf dem Wohnmobilstellplatz, der nicht ganz billig ist. Wir brauchten umgerechnet nur ca. 7 € zu bezahlen. Die Übernachtung kostet wesentlich mehr, was uns aber nicht interessierte. Dann macht man sich an den Aufstieg in diese schöne Stadt.

Dann ging es aber durch das Hinterland weiter zum finalen Tagesziel, nach Rovinj. Nach etwas suchen, wir fuhren mehrere Campingplätze an, landeten wir schließlich auf dem Campingplatz Polari. Hier checkten wir ein und verbrachten einen schönen Abend. Dazu gönnten wir uns im Restaurant eine gigantische Fischplatte.

06.09.2012

Endlich konnten den Fahrräder zum Einsatz kommen. Nach dem Frühstück rollten wir die wenigen Kilometer in die Stadt. Das Wetter spielte mit und wir verbrachten einen schönen Tag. Es gibt viel, sehr viel, zu sehen. Auch Kunstbegeisterte kommen auf Ihre Kosten.

Der Hafen

In der Stadt

Die Kirche

Schöne Aussicht

Künstlergasse

Bunte Schuhe am Stuhl

Zurück zum Hafen

Danach fuhren wir an der Küste entlang zurück zum Campingplatz.

Der Rest des Tages wurde dem Relaxen gewidmet. Das hatten wir uns auch verdient.

07.09.2012

Ausspannen, mal etwas schwimmen, auf der Liege liegen und liegend lesen, mal eine Gerstenkaltschale genießen und zum Schluss wieder ausruhen. Mehr brauchte es heute nicht. Der Abend verwöhnte uns mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und einem Geisterschiff.

Und dann tauchte das Geisterschiff auf.

Es handelte sich um die Royal Clipper, dem zurzeit größtem Segelschiff der Welt.


08.09.2012

Heute ging es weiter in Richtung Süden. Wir wollten zum südlichen Zipfel von Istrien. Auf dem Wege dorthin machten wir noch einen Zwischenstopp in Fazana. Nach etwas suchen fanden wir eine Parkgelegenheit und besichtigten dann den kleinen, aber sehr sehenswerten Ort.

Pula ließen wir ausnahmsweise links liegen und mit einige Umwegen entlang der südlichen Küste wurde dann der heutige Zielort Medulin angesteuert.

Wir entschieden uns, auf dem Campingplatz Kamp Medulin einen Platz zu suchen und dort zum Baden zu verbleiben. Schnell war eingecheckt und nach einem leichten Abendessen wanderten wir in den nahen Ort. OK, es ist eine Touri - Hochburg. Am Abend gönnten wir uns noch einen Cocktail und genossen das milde Klima. Der Sonnenuntergang war auch nicht zu verachten.


09.09.2012

Wider erwarten haben wir uns sehr spontan dazu entschlossen, nicht ein paar Tage mit baden zu verbringen. Vielmehr wollten wir auf die angepeilten Inseln in der Kvarner Bucht übersetzen. Über Sisan und Valtura ging es zunächst nach Vodnjan. Viele Kilometer fuhren wir weiter durch das gebirgiger werdende Land. Schließlich erreichten wir Brestova.

Hier liefen die Wachhunde sogar auf dem Dach herum.

Aussicht auf Cres

In Brestova nahmen wir die Fähre, um nach Cres überzusetzen.

Blick zurück auf die Küste

Weiter geht es mit dem zweiten Teil des Reiseberichtes.

Dieser führt uns dann nach Cres, Losinj und Krk.

Der anschließende dritte Teil beschreibt den Weg über Ljubljana und Stationen in Deutschland nach Hause.


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