Schottland 2013

Schottland

17.05.2013 - 08.06.2013

 

 

                 Gefahrene Kilometer 2375 plus 856 Kilometer mit der Fähre

 

Teil 1: Anreise, Edinburgh, Falkirk, Stirling und Loch Katrine

Teil 2. Loch Lomond, Loch Fyne und Glen Coe

Teil 3. Ben Nevis und Isle of Skye

Teil 4. Eilean Donan Castle, Loch Ness, Edinburgh und Rückreise

 

           So easy to enjoy, so hard to leave.

Treffender kann man eine Reise nach Schottland nicht beschreiben. Wir hatten unseren Urlaub bereits im Dezember 2012 dahingehend geplant, als dass wir die Fähre gebucht hatten. Mit DFDS sollte es am Sonntag dem 19.05.2013 von Amsterdam nach New Castle gehen. Doch dazu später in diesem Bericht. 

Im Vorfeld hatten wir uns natürlich ausgiebig über Schottland informiert und dazu in diversen Foren viele Reiseberichte gelesen. Schnell war klar, hier ist wieder der Mut zur Lücke notwendig. Soviele Ziele vor Ort, wie sie sich auftaten, kann man in der zur Verfügung stehenden Zeit gar nicht besuchen. So hatten wir uns einige fixe Ziele gesetzt, die wir auf jeden Fall erreichen wollten (und es auch tatsächlich getan haben) und uns zudem ausreichend Zeit für Überraschungen gelassen (auch eine gute Entscheidung).

Den Bericht haben wir diesmal in vier Teile unterteilt und neben vielen Photos, vielen weiterführenden Links zu mehr Informationen auch noch eine Neuerung eingefügt. Wir haben diesmal zum ersten Mal unsere GOPRO Action Cam mitgenommen. Die Camera war während der ganzen Reise mittig von innen an der Windschutzscheibe mit einem Saugnapf befestigt. Während der Fahrt hatten wir immer, wenn wir den Eindruck hatten, dass es sich aus landschaftlicher Sicht besonders lohnen würde, die Camera laufen lassen und Videos aufgenommen. Es handelt sich dabei um Sequenzen von 30 Sekunden bis zu mehreren Minuten. Auf dieser Weise hat man zwar immer die gerade befahrene Straße im Bild, aber zusätzlich auch einen guten Ausblick auf die gerade durchfahrende Landschaft. Der neue Blickwinkel hat uns gut gefallen. Wenn es Euch auch so geht, dann soll es uns freuen. Daher kann man zu Recht sagen: Begleitet uns auf unserer Fahrt.  

Natürlich gibt es auch wieder eine Reiselandkarte.

Jetzt aber zum Bericht.

Teil 1

 

17.05.2013

Freitag und am Mittag war für uns beide Feierabend. Da alles vorbereitet war, konnten wir am frühen Nachmittag losfahren. Winkend verabschiedeten uns Andreas Eltern und unsere Nachbarn.
Über die Autobahn ging es teilweise mit kleineren Staus durch das Ruhrgebiet nach Holland. Ab Arnheim wurde aus dem kleinen Stau ein großer, der dazu beitrug, dass wir erst am Abend in Amsterdam ankamen. Das konnte uns aber völlig egal sein, da wir auf dem CP
gaaspercamping einen Stellplatz für zwei Nächte reserviert hatten. Wie bereits angeführt, ging die Fähre erst am Sonntag. Am nächsten Tag wollten wir einen ausführlichen Bummel durch Amsterdam unternehmen, zu der auch eine Grachtenfahrt gehören sollte. An diesem Abend gingen wir aber im Platzrestaurant nur noch schnell essen, bevor wir dann irgendwann in den Alkoven krabbelten.


18.05.2013

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Amsterdam. Die U-Bahnstation in Richtung Innenstadt befindet sich nur ca. 500 Meter vom CP entfernt. Die Fahrt dauert dann nochmals ca. 20 Minuten und man steigt am Hauptbahnhof aus. Wir gehen davon aus, dass den meisten von Euch Amsterdam nicht ganz unbekannt ist. Darum ersparen wir uns hier weitergehende Ausführungen. Wir haben natürlich die geplante
Grachtenfahrt unternommen, viel in die Geschäfte geschaut und uns einfach durch das Leben am Samstagnachmittag treiben lassen. Hier trotzdem ein paar Eindrücke.

Am frühen Abend kehrten wir auf den CP zurück und unternahmen noch einen kleinen Spaziergang durch den benachbarten Park Gaasperplas. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

 

19.05.2013

Heute hatten wir viel Zeit für das Frühstück, das wir auch genossen. Danach haben wir noch eben eine vollständige VE durchgeführt und dann ging es nach dem Auschecken auch schon zum Fährhafen nach Ijmuiden. Da die Fähre erst am frühen Abend ging, begann die Boardingzeit erst ab 14:00 Uhr.  Da wir viel zu früh am Hafen ankamen, hatten wir kurzerhand beschlossen, einen Abstecher zum Strand von Ijmuilden  zu unternehmen.  Auf dem Strandparkplatz parkten wir schnell ein und ab ging es in die Sonne. Ein schöner Strandspaziergang folgte, bevor wir uns dann endlich in die Warteschlange vor der King Seaways einreihten.

Und schon ging es an Bord. Ein Film für Fährenerstbenutzer.

Später an Bord bezogen wir unsere kleine Kabine. Schnell zum mehr als opulenten Abendessen und dann in die Bar mit einem leckeren New Castle Brown Ale und Live - Musik. Ein schöner und gelungener Abend.

 

20.05.2013

Nach einer kurzen Nacht wurden wir Punkt acht Uhr vom Schiffsbenachrichtigungssystem geweckt. New Castle war fast erreicht. Da wir das Glück hatten, auf dem Schiff in der ersten Startreihe zu stehen, gingen wir davon aus, zügig an Land zu kommen, um dann einen schönen Platz zum frühstücken an der Küste zu finden.

Na ja, so schnell ging es dann doch nicht, da von den britischen Grenzern das Fahrzeug zwar sehr freundlich aber dennoch sehr penibel kontrolliert wurde. Jedes größere Staufach wurde untersucht. Danach ging es aber zügig weiter. Nördlich von New Castle haben dann auf einem Parkplatz den Frühstücksstopp eingelegt, bevor später die schottischen Grenze überschritten wurde.

 

Das Tagesziel hieß Edinburgh. Ab New Castle waren es bis dahin rund 180 Kilometer, die wir mit ersten Eindrücken und mit üben verbrachten. Der Linksverkehr war noch etwas ungewohnt, aber letztlich keine große Hürde.
Auf dem Campinglatz
Mortonhall konnten wir am Nachmittag einen Platz in einem parkähnlichen Gelände erhalten. Nach einer kleinen Pause haben wir am frühen Abend noch die Umgebung erkundet. Wir freuten uns schon auf den nächsten Tag; da wollten wir ausgiebig Edinburgh besichtigen.

 

21.05.2013

Mit dem Doppeldeckerbus fuhren wir nach Edinburgh hinein. Bei der Gelegenheit: Dort gibt es niedrige Fahrpreise und ein gut ausgebautes Liniensystem. Edinburgh ist einfach "unsere Stadt". Sie gefällt uns aus vielerlei Hinsicht. Die Menschen sind äußerst zuvorkommend und freundlich, die neue und historische Architektur beeindruckt, die Einkaufsmöglichkeiten und das Entertainment bieten ein so umfassendes Konglumerat an Möglichkeiten, dass man garnicht weiß, wo man anfangen soll. Diese Stadt muss man einfach mögen.

Wir haben den Tag damit verbracht uns treiben zu lassen. Das Garmin mit dem Navigationssystem hat uns sicher geführt und so haben wir vor allem die Royal-Mile und Edinburgh Castle besichtigt. Zwischendurch wurden natürlich die vielen Geschäfte und Pubs nicht links liegen gelassen. Auch einige Kirchen wurden besichtigt. Dabei hatten wir ein Erlebnis der besonderen Art. Ein Kirchenchor aus den USA war zu Besuch und übte gerade. Dabei war festzustellen, dass zwischen üben und tatsächlichem Auftritt kein Unterschied zu hören war. Einfach fantastisch.

Am Abend fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Mortonhall und haben vor dem Wohnmobil noch die enorm vielen Eindrücke wirken lassen. Ein toller Tag der eine Wiederholung forderte. Aber noch nicht jetzt, erst zum Ende der Reise.

Zwangsläufig hat der Besuch in Edinburgh eine reiche Ausbeute an Photos mit sich gebracht. Diese sind hier im Webalbum zusammengefasst. Macht Euch ein Bild von der Stadt.

 

Webalbum Edinburgh 2013

 

22.05.2013

Wir beschlossen, unsere Tour heute mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten zu spicken. Es ging schon früh los, um das erste Tagesziel, The Falkirk Wheel, zu erreichen. Das Falkirk Wheel ist ein Schiffshebewerk der besonderen Art. Man findet in der Welt wohl kaum ein zweites in dieser Bauweise. Idyllisch am Kanal gelegen werden viele Meter Höhenunterschied überwunden.

Man kann vor Ort noch ein Informationszentrum besuchen um weitere Information zu bekommen.

Nächste Etappe auf dem Weg war das Wallace Monument in der unmittelbaren Nähe von Stirling. Da wir faktisch keine Parkmöglichkeit fanden, musste ein Photo reichen.

Stirling wird vom Stirling Castle dominiert. Ein absolutes Highlight auf einer Castle-Tour. Das Schloss ist sehr gut erhalten und teilweise aufwändig renoviert worden. Die Queen hatte es persönlich wiedereingeweiht. Im Schloss werden viele Räume originalgetreu gezeigt und von Schauspielern in der damalige Tracht begleitet. Der recht hohe Eintritt lohnt auf jeden Fall. Das Schloss hat uns so gut gefallen, dass auch hier wieder sehr viele Photos fabriziert wurden. Darum gibt es auch hier ein eigenes Webalbum.

 

Webalbum Stirling Castle

 

Nach einer mehr als ausgiebigen Besichtigung, wie man es sehen konnte, ging es weiter. Nunmehr wollten wir Wasser sehen. Also ging es weiter nordöstlich, vorbei an Doune, Callander und entlang des Loch_Venachar. Dort machten wir eine kleine Kaffeepause.

Diese schönen Wanderparkplätze findet man sehr häufig entlag der Seen.

Jetzt kam die Schlussetappe für den heutigen Tag entlang des Sees. Die Route ist einfach sehr schön zu befahren und macht Spaß.
Hier ein paar filmische Eindrücke. Das Video ist ca. 4 Minuten lang.

Dann war das Tagesziel Loch Katrine im Loch-Lomond-and-the-Trossachs-Nationalpark erreicht. Der große Parkplatz war fast leer und so konnten wir uns eine Stellfläche in aller Ruhe auswählen. Nach dem Abendessen machten wir noch eine kleine Runde, um die Umgebung zu erkunden. Wir freuten uns schon auf den nächsten Tag, da wir vorhatten mit dem alten Dampfer zu fahren. Der See ist ein Traum, wie wir am nächsten Tag sehen sollten.

Später hatten wir von zweien dieser kleinen Kerlchen Besuch. Sie waren jedoch recht scheu und verschwanden wieder im Wald.

Es hat zwar ein wenig geregnet, aber wir hatten eine absout ruhige und erholsame Nacht. Nach dem ereignisreichen Tag waren wir sehr zufrieden.

 

Hier geht es zum zweiten Teil des Reiseberichtes Schottland 2013

 

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