Schottland 2014

Schottland

16.05.2014 - 08.06.2014

 

                         Gefahrene Kilometer 2460 plus 856 Kilometer mit der Fähre

 

Teil 1: Anreise, Edinburgh, Grampian Mountains

Teil 2: Inverness, Highlands, Durness

Teil 3: Westküste, Applecross

Teil 4: Skye, Ben Nevis, Edinburgh, Rückreise

 

Hier gibt es die Reiselandkarte von Schottland. Bei dieser Reise handelt es sich um die grüne Route.

 

 

Teil 1

Mit den Worten "Beannachd leat! Auf Wiedersehen Schottland, wir kommen wieder" endete unsere Schottlandreise im Jahre 2013. Wir hatten uns in dieses Land verliebt. Kaum waren wir im Juni 2013 wieder zuhause, setzten wir das gefasste Versprechen um und die Reiseplanung für 2014 begann. Im Herbst 2013 sprachen uns dann Freunde an, ob sie uns auf der 2014er Reise begleiten könnten. Bei Heike und Klaus war uns sofort klar, dass dies eine sehr gute Idee sei und so buchten wir gemeinsam im Winter 2013 die Fähre von Amsterdam nach New Castle. Ideen zur Routengestaltung wurden ausgetauscht und es herrschte eine große Vorfreude. Leider kommt nicht immer alles so, wie es wünschenswert ist; Klaus musste berufsbedingt knapp zwei Wochen vor Reisebeginn absagen. Für uns alle ein großer Schrecken, aber es ließ sich nicht ändern. So gingen wir wieder alleine auf Reisen.

Unsere Ziele waren klar, das Wohnmobil stand fertig gepackt vor der Tür und am

16.05.2014

ging es dann am Mittag los. Wie auch schon im Vorjahr, wollten wir die ersten beiden Nächte in Amsterdam verbringen. Am Nachmittag kamen wir nach einer stressfreien Fahrt auch schon auf dem vorgebuchten Campingplatz gaaspercamping an. Nachdem geklärt war, dass wir nur mit einem Fahrzeug anreisen, schließlich waren zwei Plätze reserviert, wurde uns eine schöne Stellfläche zugewiesen. Das Wetter war herrlich und da wir nichts mehr weiter vor hatten, wurde die Markise herausgekurbelt und ein chilliger Nachmittag und Abend verbracht.

17.05.2014

Den heutigen Tag haben wir komplett in Amsterdam verbracht. Bilder habe ich bewusst keine gemacht. Zum Einen kennen wir Amsterdam inzwischen recht gut und zum Anderen wollten wir die Stadt einfach mal so erleben. Wer trotzdem Bilder sehen möchte, sei auf den Bericht aus dem Jahr 2013 verwiesen.

18.05.2014

Fährtag. Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde die VE durchgeführt, getankt und dann der Weg zum Fährhafen in Ijmuilden eingeschlagen. Die Erfahrung zeigte uns, dass mehr als genug Zeit vorhanden war. Daher fuhren wir wieder direkt zum Strand von Ijmuilden, parkten dort ein und genossen das schöne Wetter bei einem Strandspaziergang.

Am späten Mittag fuhren wir dann zur Fähre, wo die üblichen Check-In Maßnahmen erfolgten.

Nachdem die Kabine bezogen war, machten wir uns auf dem Weg zum Sonnendeck und genossen die Aussicht und die herrliche Stimmung.

Genau auf diese Gelegenheit hatten wir uns schon lange gefreut. Ein leckeres New Castle Brown Ale und ein Sekt.

Die Brückencrew sorgte für ein sicheres Auslaufen,

vorbei an der Aida-Luna ,

hinaus auf das Meer. Besser kann eine Seereise kaum beginnen.


19.05.2014

Die Zeit auf dem Schiff hatten wir ausführlich genossen. Das Abendessen war erstklassig, die Getränke ebenso und in der Bar hatten wir viel Musik gehört.

Am heutigen Morgen standen wir zeitig auf und machten uns dafür bereit, in Newcastle das Anlegemanöver zu beobachten und dann das Schiff zu verlassen. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte man etwas sehen, da es eben kein nebelverhangenes Wetter gab.

Nachdem wir das Schiff verlassen hatten, steuerten wir einen nördlich von New Castle an der Küste gelegenen Parkplatz an, um dort in Ruhe zu früstücken und gefühlsmäßig anzukommen.

 

Gesagt, getan. Nun konnte es richtig losgehen und wir schlugen den Nordkurs ein. Natürlich wurde auch der "Grenzübertritt" nach Schottland gewürdigt.

Das erste Etappenziel für den heutigen Tag hieß Dunbar. Nach einer schönen Fahrt entlang der Küste kamen wir in dem kleinen Städtchen an. Zunächst fuhren wir auf der Suche nach einem Parkplatz zum Hafen, der aufgrund eines Platzmangels aber schnell ausschied. Entlang der Ausfallstraße in unmittelbarer Nähe klappte es aber und so konnten wir den schönen Hafen und ein wenig die Stadt besichtigen.

Geplant war, die Nacht auf einen CP bei North-Berwick zu verbringen. Auf dem Wege dorthin kam uns aber das Tantallon Castle dazwischen. Fast wären wir daran vorbeigerauscht, aber zum Glück kann man ja wenden. Gelohnt hat sich die Besichtigung der Ruine auf jeden Fall.

Von hier aus kann man auch sehr gut den Vogelfelsen Bass-Rock sehen.

Dann ging es aber weiter zum nahegelegen Tantallon Caravan Park, auf dem wir einen schönen Übernachtungsplatz fanden. Da wir noch sehr munter waren, unternahmen wir am Abend einen ausgiebigen Spaziergang in Richtung North Berwick und erhaschten einen wunderbaren Blick auf die Küste.

Ein gelungener erster Tag in Schottland. So kann es weiter gehen.

 

20.05.2014

Das Wetter war am heutigen Morgen nur suboptimal. Das sollte uns aber nicht daran hindern, eine umfassende Tagesplanung anzugehen und umzusetzen. In diesem Jahr wollten wir uns Edinburgh für die Rückreise aufheben. Daher durchquerten wir die Stadt auf der Nordseite, was tiefe Einblicke in die weniger schönen Bezirke der Stadt zuließ. Danach nutzten wir die Forth Road Bridge, um den Firth of Forth zu überqueren. Das erste Etappenziel hieß Loch leven. Bei schönem Wetter sicherlich ganz schön; es war bei unserer Ankunft aber nicht so schön, eben suboptimal. Daher war das Erlebnis an diesem Ort nicht so toll.

Nach einem kleinen Snack fuhren wie wieder weiter. Nunmehr wollten wir in den Grampian_Mountains einige Sehenswürdigkeiten besichtigen. Vorbei an Perth fuhren wir auf der A 9 nach Norden. Etwas südlich von Pitlochry bogen wir nach Westen ab auf die 827 in Richtung Loch Tay. Auf kleinen Nebenstraßen erreichten wir das Castle Menzies. Die Besichtigung haben wir auf die Außenanlagen begrenzt.

Direkt in der Nähe gibt es eine weitere Sehenswürdigkeit. Auf einer schmalen Straße wird man nach Fortingall geführt. Dort findet man neben der Kirche, diese ist ebenfalls sehr sehenswert, einen Yew Tree. Dabei soll es sich um den ältesten Baum Europas handeln. Angeblich hat er mehr als 3000 Jahre auf der Baumrinde.

Auch der Rest des kleinen Ortes hat schönes zu bieten.

Weiter geht es. Über die 846 schnuren wir in Richtung Loch-Tummel . 

Nach einer schönen Fahrt entlang des Ufers erreichen wir den Queens-View. Die Aussicht auf den Loch Tummel und dessen Umgebung ist tatsächlich einer Königin würdig.

Nun stand doch noch für den heutigen Abend die Suche nach einem Übernachtungsplatz auf der Tagesordnung. Einige in Frage kommende Plätze schieden aus, da sie mit einem No Overnightparking gekennzeichnet waren. Also verlegten wir unsere Suche zum CP am Ufer des Loch Tummel. Diese Entscheidung war ein Volltreffer und wir verbrachten dort noch einen schönen Abend.

 

21.05.2014

Nach einer sehr ruhigen Nacht machten wir uns auch heute zeitig auf den Weg. Erneut stand vieles auf dem Besichtigungskalender und wir waren sehr gespannt, was der Tag uns alles bringen würde.

Der erste Schritt führte uns nach Pitlochry. Nach einer Fahrt durch diesen sehr touristischen Ort fanden wir auf einen Parkplatz eine temporäre Unterkunft für das Wohnmobil. Dann führte der Fußweg quer durch den Ort und auf einen Rundweg um diesen herum. Dabei kommt man an einer Staumauer und einer Fischtreppe vorbei, welche den Blick auf wandernde Fische lenkt. Betrachten kann man sie durch Glasscheiben, wenn denn welche die Treppe nutzen wollen. Leider klappt das nur in der Wanderzeit der Fische; zurzeit war also nichts zu sehen.

Über eine Hängebrücke führte uns der Weg zurück zum Mobil.

 

Im Anschluss fuhren wir weiter in Richtung Norden. Jedoch bereits kurz nach Pitlochry bremsten wir schon wieder ab und parkten bei einem Visitor-Center. Zu besichtigen gab es ein schönes Tal, eine Brücke und einen schottischen historischen Ort, bei dem es um einen rettenden Sprung über den Fluß ging. Alles schön und sehenswert.

Als nächstes Etappenziel hatten wir uns Blair-Castle vorgenommen. Das Schloss soll sehr schön sein und darüber hinaus über tolle Gärten verfügen. Wenn wir doch nur geahnt hätten, was auf uns zukam. Nachdem wir auf dem Schlossgelände parken konnten, natürlich erst nach der Entrichtung eines horrenden Obulus, warfen wir einen Blick auf das Schlossgebäude. OK, wirklich richtig schön.

Danach zog es uns aber in die Gärten. Ein wunderschönes Refugium findet man nahebei innerhalb einer hohen Gartenmauer. Ein geschmiedetes Tor öffnete den Weg in ein kleines Paradies; man möchte nicht mehr glauben, überhaupt noch in Schottland zu sein.

Hier nur einige wenige Bilder, um sich einzustimmen.


Mehr kann man hier im Webalbum sehen.

Webalbum

 

Wir konnten uns nur schwer lösen, der Garten war einfach zu schön. Trotzdem zog es uns dann am Nachmittag weiter. Wir fuhren die A 9 weiter entlang nach Norden in Richtung unseres finalen Tagesziels, nach Inverness. Dort kamen wir am frühen Abend an, leider bei strömenden Regen. Ca. 15 Kilometer vor Inverness schlug das Wetter radikal um, vorbei war es zunächst mit bestem Wetter. In der Stadt kamen wir auf dem Bugh Caravan Park gut unter. Die Betreiber sind furchtbar nett und hilfsbereit, auch wenn sie einen heftigen schottischen Akzent sprechen. Hier wollten wir zwei Nächte stehen bleiben und die Stadt am River Ness in Ruhe besichtigen.

 

Mehr dazu gibt es im zweiten Teil des Reiseberichtes.

 

Teil 2 Schottland 2014

 

 

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