Modernisierungen

Man kann immer etwas verbessern, auch wenn es einem grundsätzlich gut gefällt. Im Laufe der Zeit, das BreckMobil hat ja schon ein paar Jahre hinter sich gebracht, hat sich der Wunsch nach Veränderungen bzw. Verbesserungen bemerkbar gemacht. Manchmal ist aber auch eine Sanierung erforderlich geworden. Hier stellen wir die Maßnahmen vor, die sich nach und nach ergeben haben.

 

1. Die Auflastung

2. Ein neues Interieur

3. Die Badsanierung

 

 

1. Die Auflastung

 Endlich ist es geschafft. Alles was uns fehlte war die Möglichkeit, dass mitnehmen zu können, was wir unterwegs brauchen. Platz war kein Problem, da der Doppelboden ausreichende Möglichkeiten zum stauen bietet. Das Gewicht spielte nicht mit. 3,5 t reichten einfach nicht. Auf Dauer überladen zu fahren kam aus diversen Gründen nicht in Frage.

Die Lösung lautete somit auflasten. Das hat dann ganz gut geklappt durch den Einbau von Zusatzluftfedern.

Gewählt hatten wir eine Zweikreisanlage mit 8 - Zoll - Bälgen plus einem entsprechenden Kompressor.

Der Einbau hat inklusive Abnahme ganze 7 Stunden gedauert (darin enthalten war auch eine ordentliche Wartezeit).

Jetzt haben wir ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.850 kg zur Verfügung. Diese 350 kg machen schon eine Menge aus und alle Probleme sind somit zufriedenstellend gelöst.

Hier ein paar Bilder:

Die Druckanzeigen, die Ablassventile und der Schalter für den Kompressor

 

Der Kompressor (eingebaut unter dem Fahrersitz)

 Die Leitungen vom Kompressor zur Steuerung

 

 Hier sieht man einen der Bälge auf der Fahrerseite

Inzwischen fahren wir schon ein paar Jahre mit der Zusatzluftfederung. Im Ergebnis können wir feststellen, dass es eine sehr gute Entscheidung war. Das Fahrverhalten hat sich gravierend verbessert und der Vorteil der höheren Zuladung ist erheblich. Wir würden den Einbau jederzeit wieder vornehmen lassen.

 

2. Ein neues Interieur

Nach insgesamt 13 Jahren war eine Überholung des Innenlebens des BreckMobils notwendig. Neue Farben und neue Stoffe sollten her und alles ein wenig harmonischer abgestimmt werden. Das haben wir nach unserem Gusto so gemacht. Hier ein Vergleich zwischen vorher und nachher.

Vorher

 

Nachher

Vorher

Nachher

 

3. Die Badsanierung

Das Bad im BreckMobil hatte eine Sanierung verdient. Ursache dafür war, dass im Waschbecken ein Riss vorhanden war, der nicht nur unschön, sondern für Feuchtigkeit an Stellen gesorgt hat, wo keine Feuchtigkeit hingehört. Zum anderen wollten wir den vorhandenen Schrank über dem Waschbecken entfernen, da wir ihn nicht brauchten. Er war nebenbei auch ein Störfaktor. Zumindest konnte man sich den Kopf regelmäßg daran stoßen. Die vorhandene Spiegelfläche war zudem auch nicht so üppig,  dass sie Begeisterung auslösen konnte.

Da war es naheliegend, neben der Reparatur des Waschbeckens auch inhaltlich eine Umgestaltung des Badbereiches vorzunehmen, soweit dies überhaupt möglich ist.

Es begann damit, dass der vorhandene Schrank entfernt wurde. Hier die Ausgangssituation.

 Die Türen wurden entfernt, dann mussten diverse Schrauben gelöst werden.

Letztlich wurde die Verkabelung für den Lichtschalter und die Steckdose gelöst.

Dann war das Waschbecken freigelegt. 

Hier kann man nun die Ursache gut erkennen. Kleine Ursache, große Wirkung.

Nächster Schritt: Wasserhahn, Siphon und Brauseamatur entfernen. Dann ein paar weitere Schrauben lösen und schon kann man das Waschbecken herausnehmen. Darunter kommt dies zum Vorschein.

Dann geht es wieder rückwärts. Alles muss neu angeschlossen werden, bevor das neue Waschbecken eingesetzt werden kann. Eine unglaubliche Fummelarbeit. Am Ende wird das Becken wieder an den Wänden verschraubt.

Der Schrank war weg und große Spiegel sollten her. Als Basis wurden schwarze Kunststoffplatten, die stabil sind, ein sehr geringes Gewicht aufweisen und sehr leicht zu verarbeiten sind, verwendet. Diese wurden auf den beiden Seitenwänden des Waschbeckens fixiert. Zusätzlich mussten noch Distanzstücke eingesetzt werden, da die Platten den Rand des Waschbeckens abdeckten. Dadurch wurde die Dichtigkeit zur Wand hergestellt. Das sieht dann so aus.

In der Mitte, also im Winkel der Wand, wurde eine Aluwinkelschiene eingesetzt. Dadurch wurde Stabilität, eine zusätzliche Abdichtung und ein optischer Effekt erzielt. Die Abdichtung wurde erreicht, indem die Aluschiene mit Silikon satt eingeklebt wurde. Des weiteren gab die Schiene den zukünftige Spiegeln einen Rahmen.

Dann wurde der erste Spiegel eingesetzt.

Die Befestigung erfolgte durch eine Verklebung auf den Kunststoffplatten.

Fast fertig. Damit der Kleber aushärten kann und die Spiegel nicht in der Zwischenzeit nach unten rutschten, wurden sie mit kleinen Hölzern gestützt. Das dauert ein paar Tage. Laut Datenblatt braucht der Kleber, je nach Themperatur, bis zu einer Woche.

So sieht dann das fertige Ergebniss aus.

Befindet man sich im Bad, hat man ein völlig neues Raumgefühl. Durch die großen Spiegel, jeder ist 106 cm hoch, bekommt der Raum auf zwei Seiten viel Tiefe. Der weitere vorhandene Schrank reicht für alle anderen Utensilien vollkommen aus.

 

Wenn man schon dabei ist, kann man bei der Gelegenheit auch alle vorhandenen Silikonabdichtungen erneuern. Sämtliches Silikon wurden aus allen Fugen mit einem Fugenhai entfernt. Dies betraf im wesentlichen die Einfassung der Duschtasse. Danach wurde alles mit Silikon neu verfugt. Jetzt ist rundherum alles dicht, schön und fixiert.  

 

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